35 Minuten von Frankfurt entfernt

Das „bayerische Nizza“ überrascht mit mediterranem Flair


Aktualisiert am 03.03.2026 – 20:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Schloss Johannisburg in Aschaffenburg (Symbolbild): Die Stadt wird auch das „bayerische Nizza“ genannt. (Quelle: IMAGO/Stefan Schurr/imago)

Aschaffenburg entfaltet sein Flair mit historischen Bauten und märchenhaften Gärten und wird auch als „bayerisches Nizza“ bezeichnet. So könnte ein Ausflug aussehen.

Weinberge, Feigenbäume oder auch ein prächtiges Schloss: Ein Spaziergang durch Aschaffenburg erinnert an ferne Länder im Süden von Europa. Tatsächlich liegt die Stadt jedoch nur rund 40 Kilometer südöstlich von Frankfurt. Mit der Bahn ist man in etwa 35 Minuten in der Stadt an der Grenze zu Hessen.

Bayerns König Ludwig I. erklärte die Stadt einst zum „bayerischen Nizza“. Die erste Anlaufstelle für Ausflugsgäste und das Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss Johannisburg. Hoch über dem Main thronend, zählt der rote Sandsteinbau zu den bedeutendsten Renaissance-Schlössern Deutschlands.

Von der Terrasse aus lässt sich der Fluss gut überblicken. Jene, die ein wenig mehr Zeit mitgebracht haben, können die Schlossmuseen besichtigen. Zu sehen gibt es etwa eine Gemäldegalerie mit Werken von Lucas Cranach, die Schlosskapelle oder auch die Korkmodellsammlung antiker Bauten.

Wenige Schritte weiter, am Hochufer des Mains entlang, befindet sich das Pompejanum. Angeregt durch die Ausgrabungen in Pompeji, ließ König Ludwig I. von 1840 bis 1848 die Nachbildung eines römischen Wohnhauses errichten. Besucher sehen im Pompejanum echtes Mosaik, Wandmalereien und originalgetreue Architektur. Das Gefühl, in Nizza zu sein, kommt durch die Parkanlage zwischen Schloss und Popejanum bei schönem Wetter tatsächlich auf. Direkt am Pompejanum wachsen auch Feigenbäume, zudem befindet sich darunter ein Weinberg.

Ebenfalls empfehlenswert bei einem Ausflug nach Aschaffenburg ist der Magnolienhain im Schöntal. Die Parkanlage liegt rund 15 Minuten zu Fuß vom Schloss entfernt. Rund 40 Magnolienbäume blühen hier in Weiß und Rosa um die Wette. Der Park verwandelt sich im Frühling in ein duftendes Farbenmeer. Auch als Fotomotiv eignet sich der Magnolienhain bestens.

Auch die Altstadt von Aschaffenburg hat, trotz ihrer beschaulichen Größe, einiges zu bieten. So reihen sich etwa in der Sandgasse verschiedene Restaurants und Cafés aneinander. Viele Lokale bieten genug Platz auf ihrer Außenterrasse. So lässt sich an warmen Frühlingstagen der eine oder andere Aperol Spritz oder Kaffee genießen, während man dem bunten Treiben in der Altstadt zusieht.

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