
Autobahn A281
Baustelle in Bremen wird ab 2027 zum Pendler-Alptraum
Aktualisiert am 18.02.2026 – 20:18 UhrLesedauer: 2 Min.
In rund einem Jahr wird die Fahrt aus dem Bremer Umland in die Stadt zur Zerreißprobe. Die Baustelle der A281 schränkt den Verkehr massiv ein.
Mit der A281 wird in Bremen eine innerstädtische Autobahn gebaut. Sie soll die A1, A27 sowie Hauptverkehrsstraßen wie die B6 und B75 entlasten und damit „eine Verkehrsverbesserung für den gesamten nordwestdeutschen Raum“ möglich machen. Das teilt die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (Deges) mit. Das Projekt sei eine „Herausforderung an Planung und Realisierung“. Bis die Entlastung spürbar ist, wird es erstmal chaotisch.
Denn für die Anfang 2027 anstehende Bauphase der Autobahn 281 wird es nicht möglich sein, von der Kattenturmer Heerstraße nach links auf die Neuenlander Straße abzubiegen. Auch das bisherige Tunnel-/Trogbauwerk ist dann nicht befahrbar. Für Pendler aus dem Bremer Umland ein Alptraum.
30.000 Autofahrer täglich müssen sich eine andere Route überlegen. Bitter – denn die Verbindung Kattenturmer Heerstraße/Neuenlander Straße gilt als eine der wichtigsten Strecken, um aus dem südlichen Bremer Umland ins Stadtzentrum oder auch zum Flughafen zu gelangen.
Jörn Kück von der Deges erwartet laut „buten un binnen“, dass der Pendlerverkehr dann „massiv beeinträchtigt“ wird. Auch der Senat für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung kalkuliert mit „erheblichen Verkehrsverlagerungen“ und damit mehr Verkehr vor allem in der Kornstraße, im Kirchweg, im Arsterdamm und in der Habenhauser Landstraße. Der Verkehr auf dem Autobahnzubringer Arsten und der Neuenlander Straße solle dann abnehmen.
Die insgesamt 17 Kilometer lange A281 mit sieben Anschlussstellen soll bis 2030 fertiggestellt sein. Die Festschreibung des Projekts erfolgte bereits 1983.