Barça-Wechsel von russischem Ex-Profi Onopko scheiterte – zu „hässlich“?

Ex-Nationalspieler gesteht

Zu „hässlich“: Platzte deswegen sein Traumtransfer?


Aktualisiert am 21.01.2026 – 09:33 UhrLesedauer: 1 Min.

Wiktor Onopko (r.) neben Deutschlands Christian Ziege 1996: Der Russe stand vor einem Wechsel zu Barça. (Archivbild) (Quelle: TEAM2 via www.imago-images.de)

In seiner Karriere kickte Wiktor Onopko unter anderem für Donezk, Moskau und Real Oviedo. Fast wäre er auch in Barcelona gelandet.

Der frühere russische Nationalspieler Wiktor Onopko hat mit Aussagen über einen vermeintlich gescheiterten Wechsel Aufsehen erregt. Im Podcast „El Bigote de Abadia“ erklärte der inzwischen 55-Jährige: „Ich habe erst kürzlich erfahren, dass Barcelona mich verpflichten wollte.“ Zu einem Wechsel kam es allerdings nie – wohl aus einem kuriosen Grund.

Der frühere Trainer Johan Cruyff oder einer seiner Assistenten hätten gemeint, „ich sei zu hässlich, und deshalb haben sie mich nicht geholt“, sagte Onopko nun. Der Niederländer coachte Barça von 1988 bis 1996. Wann genau die Katalanen Onopko angeblich holen wollten, blieb unklar.

Für den russischen Fußballer des Jahres 1993 und 1994 ging es in Spanien stattdessen zu Real Oviedo (1995 bis 2002) und anschließend für ein Jahr zu Rayo Vallecano. Unter Ex-Oviedo-Trainer Radomir Antic besiegte Onopko im Mai 2001 den FC Barcelona. „Antic zahlte unsere Siegprämie aus eigener Tasche“, erinnerte er sich zurück. „Er hatte es vor dem Spiel versprochen und hielt sein Versprechen.“

Antic sei bereits als Trainer von Atlético Madrid an Onopko interessiert gewesen, ein Wechsel kam allerdings nie zustande. „Ich hatte ein Angebot von Atlético, aber ich hatte bereits bei Oviedo unterschrieben. Sie sagten mir, dass ich bestraft würde, wenn ich nicht nach Oviedo ginge“, so Onopko weiter. Spanien sei inzwischen seine zweite Heimat.

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