Zugführer spricht von „Anschlag“
Bayerns wichtigste Bahnstrecke am Freitag lahmgelegt
Aktualisiert am 10.04.2026 – 10:36 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Zugverkehr zwischen den größten Städten in Bayern kommt zum Erliegen. Das ist bislang bekannt.
Wer in Bayern am Freitagmorgen mit dem Zug unterwegs ist, muss sich wohl auf erhebliche Verspätungen einstellen. Grund dafür ist eine Stellwerkstörung auf der Strecke zwischen Nürnberg und München, wie es im Störungssticker der Bahn heißt.
Zu der Störung ist es demnach in Petershausen gekommen. Die Bahn warnt auf ihrer Webseite noch bis 11 Uhr am Morgen vor „massiven Beeinträchtigungen“ beim München-Nürnberg-Express (RE1) und der RB 16.
Eine Reporterin der bayerischen Lokalredaktionen von t-online berichtet, dass es auch im Fernverkehr zwischen den beiden größten bayerischen Städten zu Verzögerungen komme – und ICE-Züge auf der Strecke zum Stehen kamen und umdrehen mussten.
Ein Zugführer habe zudem von einem „Anschlag“ auf die Infrastruktur gesprochen. Ursache sei wohl ein „manipuliertes Kabel“. Die zuständige Bundespolizeiinspektion in Nürnberg widerspricht dem wiederum. Es handele sich um einen Stellwerksfehler. Ein Techniker sei unterwegs, sagte die Bundespolizei t-online auf Nachfrage.
In ihrer App „DB Navigator“ teilt die Bahn mit, dass alle Züge auf der Strecke am nächstmöglichen Bahnhof halten würden – und dort die Dauer der Streckensperrung abwarten würden. Sofern möglich, würden die betroffenen Züge umgeleitet. Fahrgäste werden gebeten, ihre Reiseverbindung kurz vor Abfahrt des Zuges zu prüfen.
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