„Einvernehmlich“
Deutsche Bahn trennt sich von Finanzvorständin Karin Dohm
Aktualisiert am 26.03.2026 – 19:31 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Deutsche Bahn trennt sich von Finanzvorständin Karin Dohm.
Die Deutsche Bahn und Finanzvorständin Karin Dohm beenden ihre Zusammenarbeit einvernehmlich. Das teilte der Konzern in einer Pressemitteilung am Donnerstagabend mit. Die Entscheidung stehe ausdrücklich nicht im Zusammenhang mit den zuletzt öffentlich diskutierten Vorwürfen und Mutmaßungen, hieß es. Der Aufsichtsrat habe sich damit eingehend befasst und sehe keinen Anlass für einen Vertrauensentzug. Es gebe keine Zweifel an Dohms fachlicher Qualifikation, Integrität oder ordnungsgemäßer Amtsführung.
In der Begründung wies die Bahn stattdessen auf unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Ausgestaltung ihrer Position sowie auf zentrale Differenzen bei Fragen der Unternehmensentwicklung hin.
In den vergangenen Wochen wurde bereits berichtet, dass der Bahn-Vorstand in einem Schreiben an Aufsichtsratschef Werner Gatzer die Abberufung Dohms gefordert hatte. Demnach hieß es in dem Brief, das Vertrauensverhältnis zu Dohm sei „nachhaltig, tiefgreifend und unwiederbringlich gestört“. Eine konstruktive Zusammenarbeit im Vorstand sei demnach nicht mehr möglich.
Unter anderem hatte eine von Dohm unterzeichnete Gesellschafteranweisung im Dezember, die eine Aufspaltung der Bahn-Tochter DB Service vorsah, für Unmut im Konzern gesorgt.
Mehr Informationen folgen in Kürze.
