Küchentipps
Backpapier, Alufolie oder Silikon? Diese Einlagen können in den Airfryer
07.04.2026 – 11:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Einlagen im Airfryer erleichtern die Reinigung erheblich, doch nicht jedes Material ist geeignet. Welche Optionen sinnvoll sind und worauf geachtet werden sollte.
Einlagen können im Airfryer durchaus praktisch sein, etwa um Anhaften zu verhindern oder den Korb sauber zu halten. Entscheidend ist jedoch, dass die Luftzirkulation nicht beeinträchtigt wird. Denn die Heißluftfritteuse arbeitet anders als ein klassischer Backofen: Die heiße Luft muss frei zirkulieren können, um gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen.
Backpapier: Kontakt mit Heizspirale vermeiden
Backpapier gehört zu den gängigsten Lösungen. Es kann im Airfryer vor allem bei fettigen oder klebrigen Speisen sinnvoll sein, etwa bei geschmolzenem Käse, Omelett oder karamellisierten Zutaten. Es fängt Rückstände auf und erleichtert die Reinigung deutlich.
Allerdings sollte es immer passgenau zugeschnitten und nur unter den Lebensmitteln verwendet werden. Lose eingelegtes Papier kann durch den Luftstrom nach oben gelangen und im schlimmsten Fall an die Heizstäbe geraten, hier besteht Brandgefahr.
Zudem gilt: Zu großflächig eingesetztes Backpapier behindert die Luftzirkulation, verlängert die Garzeit und kann dazu führen, dass Speisen nicht gleichmäßig knusprig werden.
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Alufolie: Nicht mit säurehaltigen Lebensmitteln nutzen
Auch Alufolie kann im Airfryer eingesetzt werden, etwa um Flüssigkeiten aufzufangen. Allerdings gilt sie eher als Kompromisslösung. Sie kann den Luftstrom stärker beeinträchtigen und damit das Garergebnis verschlechtern.
Es sollte ebenfalls aus Brandschutzgründen darauf geachtet werden, dass sie nicht lose im Gerät liegt. Alufolie sollte nicht mit säurehaltigen Lebensmitteln in Kontakt kommen. Zudem steht Alufolie aus Umwelt- und Gesundheitsgründen in der Kritik.
Silikon: Unkompliziert und langlebig
Silikonformen oder -matten sind eine besonders praktische Alternative. Sie sind hitzebeständig und wiederverwendbar, was sie langfristig nachhaltiger als Einwegprodukte macht.
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Im Unterschied zu Backpapier oder Alufolie verfügen viele Silikonformen über eine geriffelte Unterseite. Diese Struktur sorgt dafür, dass überschüssiges Fett besser ablaufen kann, anstatt sich unter den Lebensmitteln zu sammeln. Dadurch bleiben Speisen trockener und werden gleichmäßiger erhitzt, was sich positiv auf die gewünschte knusprige Konsistenz auswirkt.
Was besser nicht in den Airfryer gehört
Nicht jedes Material hält den hohen Temperaturen und der starken Luftzirkulation im Airfryer stand. Einige Dinge stellen sogar ein Sicherheitsrisiko dar:
- Kunststoff gehört grundsätzlich nicht in die Heißluftfritteuse. Viele Plastikbehälter, Einwegschalen oder Deckel sind nicht hitzebeständig genug und können schmelzen. Dabei entstehen nicht nur unangenehme Gerüche, sondern im schlimmsten Fall auch gesundheitsschädliche Dämpfe.
- Auch Holz ist ungeeignet. Holzspieße, kleine Bretter oder Schalen können austrocknen, sich verfärben oder sogar anfangen zu kokeln. Zwar werden Holzspieße gelegentlich verwendet, etwa für kleine Grillspieße, doch sollten sie vorher gewässert werden und nicht zu nah an die Heizquelle gelangen.
- Vorsicht ist zudem bei lose eingelegten Materialien geboten. Küchenpapier oder leichte Folien können durch den starken Luftstrom im Gerät aufgewirbelt werden. Gelangen sie nach oben zur Heizspirale, besteht Brandgefahr.
Grundsätzlich gilt: Alles, was sich im Backofen nicht bedenkenlos bei hohen Temperaturen verwenden lässt oder leicht verrutschen kann, sollte auch im Airfryer nicht eingesetzt werden.
