Brandnacht in Berlin

Mutmaßlich linksextreme zünden wohl sechs Firmenwagen an

15.06.2026 – 17:57 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Feuerwehrauto(Symbolbild): In der Nacht werden sechs Autos auf einem Gelände der Telekom in Lichtenberg angezündet. (Quelle: Jan Woitas/dpa/dpa-bilder)

In Lichtenberg stehen in der Nacht Autos eines Telekommunikationsunternehmens in Flammen. Wenig später erscheint online ein Text, der die Tat erklärt.

In der Nacht zum Montag sind auf dem Gelände eines Telekommunikationsunternehmens an der Landsberger Allee in Berlin-Lichtenberg sechs Firmenwagen in Brand geraten. Gegen 1.50 Uhr alarmierte ein Zeuge die Feuerwehr, die alle Fahrzeuge löschen konnte. Auf einer linksradikalen Internetseite erschien am Mittag ein Bekennerschreiben, wie die Polizei mitteilte.

Das Bekennerschreiben enthielt Vorwürfe gegen das Unternehmen wegen dessen angekündigter Beteiligung an Rüstungsprojekten. Beigefügt war ein Foto der ausgebrannten Fahrzeuge. Darin hieß es: „All dies soll nicht unkommentiert bleiben.“ Daher habe man den Fuhrpark des Konzerns in Berlin Alt-Hohenschönhausen „in der vergangenen Nacht um sechs Fahrzeuge erleichtert“. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Gewerkschaft: Sinnfreier Nonsens

Die Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) meldete sich in den sozialen Medien zu Wort: „Pünktlich nach dem Aufstehen haben die Weltuntergangsverschwörer mal wieder ein Pamphlet zusammengeschustert und auf der einschlägig bekannten Plattform veröffentlicht, um diesen sinnfreien Nonsens zu rechtfertigen.“

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