
„Völlig deformiertes Fahrzeug“
Autofahrer sieht Wrackteile – trauriger Fund im Unterholz
30.01.2026 – 15:36 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Mann fährt über eine Bundesstraße. Plötzlich sieht er verstreute Fahrzeugteile und alarmiert die Polizei. Die muss aber erst die Feuerwehr zur Hilfe holen.
Auf der Bundesstraße 31 ist im baden-württembergischen Bodenseekreis ein Mann ums Leben gekommen. Der 65-Jährige starb am frühen Freitagmorgen bei Überlingen in seinem Seat, wie die Polizei mitteilte.
Ein anderer Autofahrer hatte die Polizei gegen 4.30 Uhr alarmiert. Zwischen den Abfahrten Überlingen-Aufkirch und Überlingen-Goldbach waren ihm Fahrzeugteile auf der Fahrbahn aufgefallen.
Eine Streifenwagenbesatzung fand kurze Zeit später im Unterholz an einem Abhang hinter der Leitplanke den verunfallten Seat. In der Mitteilung der Polizei ist von einem „völlig deformierten Fahrzeug“ die Rede.
Doch zunächst kamen weder die Beamten noch Retter näher heran. Erst nachdem die ebenfalls alarmierte Feuerwehr einen Zugang durchs Gebüsch zu dem Wrack geschaffen hatte, erreichte ein Notarzt das Auto des 65-Jährigen. Doch helfen konnte er dem Mann nicht mehr: Der Autofahrer war bereits tot.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge war der Mann in einer langgezogenen Rechtskurve aus bislang nicht bekanntem Grund und offenbar ohne Fremdbeteiligung nach links von der Fahrbahn abgekommen. Dort überfuhr er die Leitplanke und prallte schließlich an dem Hang gegen einen Baum.
Die Bundesstraße war bis etwa 10.15 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Straßenmeisterei örtlich umgeleitet.
Ob das Auto zu schnell unterwegs oder die Straße vereist war, war laut einem Polizeisprecher unklar. Dafür habe es zunächst keine Hinweise gegeben.