• Experte erklärt: So sollten sich Hausbesitzer bei einem Waldbrand verhalten

Laut Nolten sind die kommenden Minuten entscheidend. Auch wenn er sich vorsichtig optimistisch gibt, lasse sich erst nach dem Mittag sagen, wie sich die Lage wirklich weiterentwickelt.

Waldbrand in der Eifel: Weitere Notunterkunft muss verlegt werden

10.44 Uhr: Wie ein Feuerwehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur erklärte, musste auch eine Notunterkunft in einem Sport- und Schützenheim in Straß geräumt werden. Die Gründe seien eine zu starke Rauchentwicklung und Ascheregen.

Polizei schickt Wasserwerfer ins Waldbrandgebiet von Hürtgenwald

10.31 Uhr: Die Polizei NRW hat vier Wasserwerfer zu der Brandstelle entsandt. Wie der WDR berichtet, sollen die einzelnen Fahrzeuge je zehntausend Liter Fassungsvermögen haben.

Zusätzlich sind zwei Polizeihubschrauber im Einsatz. Gegen elf Uhr werden weitere Hubschrauber aus anderen Bundesländern erwartet. Zudem hat die Bundeswehr zwei Hubschrauber vom Typ NH-90 entsandt. Die Transporthubschrauber sind mit einem sogenannten Bambi Bucket bestückt, einem faltbaren Löschwasser-Außenlastbehälter für Hubschrauber. Mit jedem einzelnen Flug können damit 2.000 Liter Löschwasser abgelassen werden.

Ein Hubschrauber vom Typ NH-90: Die Maschinen können bis zu 2.000 Liter Löschwasser transportieren. (Quelle: Philipp Schulze/dpa)

Laut einem Sprecher der Feuerwehr wurden zudem 150 weitere Feuerwehrleute angefordert. Die Bundeswehr hat bereits Soldaten und zwei Bergepanzer vom Typ „Büffel“ ins Brandgebiet geschickt. Wie der WDR unter Berufung auf die Feuerwehr schreibt, gibt es für ihren Einsatz aber noch keine Freigabe. Momentan werde der Brand nur aus der Luft gelöscht.

„Wir sitzen auf gepackten Koffern“: Anwohner filmte Brand mit Drohne

10.17 Uhr: Der Filmemacher Stefan Hase lebt in Hürtgenwald-Kleinhau, er hat den Brand in der Nacht und am Morgen mit seiner Drohne gefilmt. Die Aufnahmen zeigen das enorme Ausmaß des Brandes. Hase will die Bevölkerung in der Eifel mit seinen Aufnahmen über die aktuelle Entwicklung informiert halten.

Er sagt der Aachener Lokalredaktion von t-online: „Die Leute hatten Sorge, wo das Feuer hinzieht – sie sind gestresst.“ Hase wohnt seit sechs Jahren in Hürtgenwald. „Wir sitzen hier praktisch auf gepackten Koffern und hoffen, dass der Wind sich nicht dreht. Das müssen wir jetzt im Auge behalten.“

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