Neuer VW T-Roc am Start

Er wird der neue Golf: Der T-Roc ist inzwischen fast so erfolgreich wie der Allzeit-Bestseller von VW. Bald könnte es einen Wechsel an der Spitze geben. Aus guten Gründen. Jetzt startet ein aufgefrischtes Modell des kleinen SUV.

So sehen Sieger aus: Der T-Roc wurde für VW vom Start weg zum ganz großen Wurf. Seit seiner Markteinführung vor gut vier Jahren verkaufte sich das Kompakt-SUV mehr als eine Million Mal. In den deutschen Verkaufs-Charts steht es bereits auf Platz zwei, und der Abstand zum scheinbar ewigen Ersten, dem Golf, schmilzt und schmilzt. Nun steht ein gründlich aufgefrischtes Modell bei den Händlern.

Platz Modell Neuzulassungen 2021
1 VW Golf 91.621
2 VW T-Roc 57.424
3 VW Tiguan 55.527
4 Opel Corsa 49.475
5 VW Up 46.708
6 VW Passat 45.696
7 Mini 42.938
8 BMW 3er 41.704
9 Skoda Octavia 40.663
10 Fiat 500 35.787

LED nun serienmäßig

Zu erkennen ist der überarbeitete T-Roc an moderneren Front- und Heckschürzen, auch Kühlergrill und Leuchten sind neu gestaltet. Nun erhält jeder T-Roc serienmäßig LED-Scheinwerfer. Wer sie mit Matrixtechnologie wählt (gegen 785 Euro Aufpreis), bekommt einen auffälligen LED-Lichtstreifen zwischen den Scheinwerfern hinzu.

Matrixscheinwerfer stellen das Fernlicht automatisch so präzise ein, dass es den entgegenkommenden Verkehr blendet. Im Bruchteil einer Sekunde erkennt ein System aus Frontkamera zahlreichen einzeln steuerbaren Leuchtdioden andere Fahrzeuge. Ausgeleuchtet werden dann ausschließlich die Bereiche zwischen diesen Fahrzeugen. Anschließend werden die einzelnen ausgeschalteten Dioden sofort wieder aktiviert. Die Fahrbahn erscheint jederzeit vollständig ausgeleuchtet.

Am Heck gibt es künftig so genannte Wischblinker (einzelne Lichtelemente leuchten nacheinander auf und erzeugen so einen dynamischen Effekt). Das hintere Bremslicht scheint heller auf als zuvor. Auch hier wechseln die Leuchtsegmente, was die Signalwirkung erhöhen soll. Außerdem stehen neue Farben und Ausstattungen zur Wahl. An der Karosserie ändert sich nichts. Viel Neues gibt es aber innen.

Touchscreen statt Tasten

Digital ist besser: Die analogen Anzeigen im Cockpit weichen nun einem digitalen Kombiinstrument hinter dem Lenkrad. Tasten wurden aus dem Innenraum weitgehen verbannt. Das Infotainment wird per serienmäßigem Touchscreen gesteuert, die Klimaautomatik lässt sich durch leichten Druck auf berührungsempfindliche Oberflächen steuern. Golf-Fahrer kennen und schätzen diesen Komfort bereits.

Auf Wunsch gibt es eine induktive Ladeschale fürs Telefon (lädt dessen Akku kabellos), das Telefon und Online-Dienste lassen sich außerdem besser nutzen als bisher.

Hinzu kommen außerdem einige neue Assistenten:

  • Travel Assist (automatischer Spurwechsel auf der Autobahn)
  • Side Assist (Spurwechselassistent)
  • Abstandstempomat pACC

Und der bereits bekannte Parklenkassistent findet nun auch vorwärts in die Lücke.

Der Top-Diesel fliegt aus dem Programm

Von einem Abgang abgesehen, bleibt es beim bekannten Motoren-Programm: Der bislang angebotene 190-PS-Diesel wird aus dem Angebot gestrichen. Übrig bleiben drei Benziner (110 PS, 150 PS bzw. 190 PS) und zwei Diesel mit 115 PS oder 150 PS. Gekrönt wird das Angebot vom 300 PS starken Zweiliter-Benziner der sportlichen R-Variante.

Die Preise beginnen künftig bei rund 23.500 Euro – etwa 900 Euro mehr als bisher. Das Cabrio kostet ab 31.850 Euro.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein