Das wird Pflicht im Verbandskasten

Maskenpflicht im Verbandskasten: Er muss künftig den Mund-Nasen-Schutz enthalten. Einiges ist dabei aber noch unklar. Zum Beispiel, wann die neue Regelung in Kraft tritt.

Neue Regelung für den Verbandskasten im Auto: Künftig muss er zwei Masken enthalten, wie sie derzeit zum Schutz vor Corona verwendet werden. Nicht jedem erschließt sich der Sinn dieser Neuregelung.

Noch ist auch unklar, was genau sie überhaupt vorschreiben wird: Gehören dann etwa FFP2-Masken in den Verbandskasten, oder genügen einfache OP-Masken? Wie häufig müssen sie ausgetauscht werden? Und was, wenn sie fehlen? All das muss noch geregelt werden.

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ADAC kritisiert neue Regelung

Dann wird zunächst die DIN 13164 geändert (Sicherheitsnorm für Verbandskästen in Kraftfahrzeugen). Sie schreibt genau den Inhalt des Kastens vor. Und dann muss noch die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) angepasst werden. Erst danach gilt die Neuregelung – allerdings über die aktuelle Pandemie hinaus. Wenn wir also irgendwann Corona hinter uns gelassen haben, gehören die Masken weiterhin ins Auto. Keine große Sache eigentlich. Aber dennoch passt sie nicht jedem.

Der ADAC etwa sieht eine solche Mitführpflicht kritisch: “Regelungen finden dann die Akzeptanz der Menschen, wenn sie nachvollziehbar sind und der Regelungsbedarf erkennbar ist”, sagte eine Sprecherin des Verkehrsclubs. Spätestens beim Tanken oder Einkaufen sei die Maske während der Pandemie nötig. Deshalb hätten die Menschen sie nun dabei. Wenn die Pandemie vorbei sei, erschließe sich hingegen der Sinn einer Maske im Verbandskasten kaum, sagte die Sprecherin.

Zumindest erspart sie aber bei einer Kontrolle ein Bußgeld. Dessen Höhe steht derzeit allerdings ebenfalls noch nicht fest.

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