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Sonntag, Mai 22, 2022

Bitte anhalten: Die Do’s and Dont’s auf dem E-Scooter

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München (dpa/tmn) – E-Scooter gehören längst zum Alltag in Innenstädten. Beliebt, um schnell und spontan von A nach B zu kommen, nutzen ihn manche recht unbedacht, mahnt der ADAC. Vielen Nutzern sei nicht klar, auf welchen Strecken die elektronischen Tretroller überhaupt erlaubt sind – und welche Bußgelder bei Verstößen drohen.

Ein Überblick über die Verkehrsregeln:

1. Zugelassen sind E-Scooter für alle Menschen ab 14 Jahren, einen Führerschein benötigt man nicht. Der ADAC rät, bei der Fahrt einen Helm zu tragen, verpflichtend ist er aber nicht.

2. Erlaubt sind sie nur auf Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen. Nur wenn diese fehlen, dürfen Nutzer laut ADAC auf die Fahrbahn ausweichen. Das bedeutet: Es gelten, sofern vorhanden, die Radampeln.

3. Verboten sind die elektrischen Tretroller hingegen auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung, wenn die Flächen nicht durch Zusatzzeichen freigegeben sind. Es drohen sonst 15 Euro und bei Sachbeschädigung 30 Euro.

4. Das Abstellen der E-Scooter ist nur am Straßenrand, auf dem Gehweg und, sofern freigegeben, auch in der Fußgängerzone erlaubt. Entscheidend ist laut ADAC, dass weder Fußgänger noch Rollstuhlfahrer durch die Roller beeinträchtigt werden dürfen.

5. Auf einem E-Scooter stehen darf maximal nur eine Person. Genauso wenig ist es außerhalb von Fahrradzonen erlaubt, nebeneinander zu fahren. Bei einer Sachbeschädigung werden bis zu 30 Euro fällig.

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