ADAC-Test: Diese Sommerreifen liegen vorn

Bald steht für viele Autos wieder der Wechsel auf Sommerreifen an. Wer neue braucht, hat die Qual der Wahl. Der ADAC hat Reifen für kompakte Autos, Kleinwagen und SUV geprüft.

Gute Nachrichten für alle, die neue Sommerreifen brauchen. Viele Modelle konnten in einem ADAC-Test überzeugen. Der Autoclub hat insgesamt 34 Modelle untersucht. Dabei schnitt rund ein Drittel (11) “gut” und zwei Drittel (22) “befriedigend ab”. Der schlechteste Reifen bekam mit der Note 2,6 nur ein “ausreichend”.

Getestet wurden 18 Reifen zwischen 81 und 168 Euro für Kompaktautos in der Dimension 215/60 R16 und 16 Modelle für Kleinwagen von 64 bis 107 Euro in der Dimension 185/65 R15.

Gut im Nassen und im Trockenen – und lange haltbar

Ein guter Sommerreifen muss laut ADAC Haftung sowohl auf nassen als auch trockenen Straßen bieten und möglichst wirtschaftlich sein. Da einige Prüfkriterien ganz unterschiedliche Anforderungen an die Reifen stellten und so im Konflikt zueinander stehen, konnten nur ausgewogene Modelle im Test überzeugen.

Bei den Kleinwagen liegen sechs Modelle vorn:

  • “Goodyear EfficientGrip Performance 2” für 98 Euro (Note 2,0)
  • “Bridgestone Turanza T005” für 94 Euro (2,1)
  • “Michelin Primacy 4” für 107 Euro (2,1)
  • “Pirelli Cinturato P1 Verde” (90 Euro/2,3)
  • “Dunlop Sport BluResponse” (97 Euro/2,5)
  • “GitiSynergy H2” (92 Euro/2,5)

Die einzelnen Modelle im Check

Mit der höchsten Laufleistung konnte der Goodyear die Tester überzeugen. Der Reifen eignet sich speziell für Vielfahrer. Die Modelle von Pirelli und Bridgestone können Spitzenwerte in den Trocken- beziehungsweise Nass-Eigenschaften vorweisen.

Auch der Michelin konnte hier gute Leistungen zeigen, ebenso beim Verschleiß. Der ADAC attestiert ihm insgesamt eine große Ausgewogenheit. Dunlop und Giti erreichen in diesen Disziplinen gerade noch gute Ergebnisse.

Modelle für die Kompaktklasse im Fokus

Bei den Kompaktreifen, wie sie auch an kompakte SUV passen, schneiden fünf Modelle “gut” ab

  • “Continental PremiumContact 6” für 163 Euro (Note 2,1)
  • “Michelin Primacy 4” für 168 Euro (2,1)
  • “Bridgestone Turanza T005” für 149 Euro (2,2)
  • “Dunlop Sport BluResponse” für 152 Euro (2,4)
  • “Toyo Proxes Comfort” für 114 Euro (2,5).

Keine wirklichen Schwächen

Diese Reifen leisten sich laut ADAC in keinem der Hauptkriterien Schwächen. Im Trockenen waren die Tester besonders von dem Michelin und dem Bridgestone überzeugt, bei Nässe konnte der Continental die besten Noten holen. Bei Verschleiß und Spritverbrauch hebt der ADAC den Michelin hervor.

Vom mit 81 Euro billigsten Modell raten die Experten ab. Es hat “deutliche Schwächen” bei den Sicherheitskriterien und erhält nur die Note “ausreichend” (3,7) – als einziger der 34 Reifen.

Viele Zweitmarken liefern solide Ergebnisse

Insgesamt konnten nicht alle Modelle der so genannten Premiummarken immer überzeugen. Einige günstigere Zweitmarken sind eine gute Alternative. Das zeigen unter anderem die befriedigenden Ergebnisse bei 22 Modellen.

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