Auto-Neuheiten 2026 von Audi über BMW, Mercedes bis VW

Die Koreaner bauen ihre starke Position im Elektrosegment konsequent aus – diesmal nach unten. Der rund vier Meter lange Crossover übernimmt ab dem Frühjahr zunächst die Rolle des Einstiegs-Stromers – voraussichtlich zu Preisen um die 25.000 Euro.

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Quelle: t-online

Das Kompaktmodell Ceed ist Geschichte, ersetzt wird es im Frühjahr durch den aus Mexiko importierten K4. Zunächst gibt es einen Fünftürer und vier unterschiedliche, recht konventionelle Benziner. Die Preise für den Golf-Konkurrenten starten bei rund 30.000 Euro.

Kompakt: Mit gefälligen Linien passt der B05 gut ins europäische Straßenbild. (Quelle: Leapmotor)

Dank der Zugehörigkeit zum europäischen Stellantis-Konzern hat sich die chinesische Marke hierzulande in Windeseile etabliert. Das neue Kompaktmodell soll nun die Absatzzahlen weiter hochtreiben – unter anderem mit relativ günstigen Preisen um die 30.000 Euro.

Die Elektro-Limousine der Amerikaner stellt Reichweiten-Rekorde auf, das von ihr abgeleitete SUV setzt vor allem auf Platz, Platz und Platz. Bis zu sieben Personen passen in den luxuriösen Innenraum, alternativ haben drei Kubikmeter Gepäck Platz. Ultraschnelles Laden und mehr als 700 Kilometer Reichweite gibt es auch noch für die mindestens fälligen 130.000 Euro.

Für geübte Augen: Mazda legt den CX-5 neu auf – die Änderungen sind nicht für jeden sofort erkennbar. (Quelle: Mazda)

Größer und geräumiger als der Vorgänger geht das große Kompakt-SUV in die nächste Runde. Optisch poliert es den bekannt dynamischen Stil noch einmal auf, technisch konzentriert es sich nun auf Benziner, einen Diesel gibt es genau wie einen Plug-in-Hybrid nicht. Dafür wertet Googles Software das zuletzt angestaubte Infotainment auf. Preise ab 35.000 Euro.

Nach der Elektro-Limousine 6e arbeiten die Japaner auch bei dessen SUV-Ableger mit dem chinesischen Hersteller Changan zusammen. Das Design des Mittelklassemodells bleibt jedoch klassisch flach und dynamisch – und sieht wie immer bei der Marke in leuchtendem Rot am besten aus.

Mit großer Heckklappe und viel Laderaum: Der CLA Shooting Brake von Mercedes soll voraussichtlich im Frühjahr 2026 auf den Markt kommen. (Quelle: Mercedes-Benz)

Nach der Limousine kommt im Frühjahr der schnittige Kombi des CLA: Die zweite Karosserievariante des im Kern elektrischen Mittelklassemodells könnte in Deutschland die wichtigere werden. Auch mangels Konkurrenz. Bei Effizienz und Reichweite (fast 800 Kilometer) ist die Baureihe spitze. Die Preise starten bei rund 57.000 Euro.

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Quelle: t-online

Bei Reichweite und Ladeleistung hat sich das Mittelkasse-SUV in der Neuauflage vom hinteren Mittelfeld in die Führungsgruppe katapultiert. Optisch tritt das speziell für den E-Antrieb entwickelte Modell eher konventionell-wuchtig auf – ein Strategiewechsel nach den Flops mit den windschlüpfigen Elektro-Crossovern EQE SUV und EQS SUV. Grundpreis: gut 70.000 Euro.

In der Kältekammer: Den kommenden GLB zeigt Mercedes derzeit in einer eisigen Tarnung. (Quelle: Mercedes-Benz AG)

Der Crossover basiert auf dem neuen Elektro-Flaggschiff CLA, bietet wie dieser 800-Volt-Technik, breite Bildschirmwelten im Cockpit und einen hohen Vernetzungsgrad – und bis zu sieben Sitze. Die Preise dürften jenseits der 50.000 Euro starten, billiger wird es mit den später nachgereichten Benzinern mit Mildhybrid.

Brachiale Motor- und rasante Ladeleistung: Mit dem viersitzigen Elektro-Sportwagen will AMG doppelte Performance-Maßstäbe setzen. Die Serienversion soll sich eng an der kürzlich vorgestellten Studie orientieren und dürfte oberhalb von 300.000 Euro starten. Eine eigene Ladeinfrastruktur mit ultraschnellen Säulen soll es dazugeben.

Alle Mercedes-Neuheiten für 2026 finden Sie auch hier.

Der Nachfolger des Marvel R tritt erneut gegen VW ID.4 und Co. an. Der Fokus liegt auf solider und nicht allzu kostspieliger Antriebstechnik, gute 500 Kilometer Reichweite und Preise unterhalb von 40.000 Euro sind zu erwarten.

Markantes Gesicht: Mit eigenständiger Optik geht der neue Eclipse Cross ins Rennen um die Käufergunst. (Quelle: Mitsubishi)

Die Japaner füllen ihre Europa-Modellpalette weiter mit umgewidmeten Renault-Modellen auf. Diesmal erhält der elektrische Familien-Crossover Scenic das Diamant-Logo. Die wichtigsten Rahmendaten sind Reichweiten von bis zu 635 Kilometern und ein Einstiegspreis von zunächst rund 48.000 Euro.

Mitsubishi Grandis

Neuzugang: Mit dem Grandis wildert Mitsubishi jetzt im Segment der Kompakt-SUV. (Quelle: Mitsubishi)

Der Modellname kehrt nach rund zehn Jahren zurück – allerdings nicht mehr als Van, sondern als 4,41 Meter langer Crossover. Technisch basiert er auf dem konventionell angetriebenen Renault Symbioz, optisch trägt er jedoch die typischen Mitsubishi-Diamanten sowie eine leicht modifizierte Front- und Heckpartie. Die Preise starten bei 29.000 Euro.

Knutschkugel mit Retro-Elementen: Nissan bringt den Micra zurück. (Quelle: Nissan/SEBASTIEN MAUROY)

Aus dem Kleinwagen wird ein kleiner Crossover mit niedlichem Augenaufschlag und Fokus auf den Stadtverkehr. Die Technik stammt vom Renault 5, optisch tritt der Japaner ab dem Frühjahr relativ eigenständig auf. Die Reichweiten liegen bei bis zu 416 Kilometern, preislich startet der Fünftürer bei 28.000 Euro.

Neuauflage: Der Nissan Leaf wird in der ditten Generation zum Crossover. (Quelle: Nissan)

Auch aus der Kompakt-Limousine wird in der Neuauflage im Frühjahr ein Crossover, die Technik stammt aber nicht direkt von Renault, sondern vom großen Schwester-SUV Ariya. Mit rund 37.000 Euro bleibt auch die Neuauflage des E-Pioniers im nahbaren Preissegment.

Neuzugang: Der Polestar 5 setzt auf coupéhafte Formen. (Quelle: Polestar)

Nach mehreren SUVs bringt die chinesische E-Automarke wieder einen flachen Pkw: Die fünf Meter lange Alu-Fließhecklimousine der Oberklasse setzt auf Performance beim Fahren und Laden, bietet bis zu 650 kW/884 PS Antriebsleistung und tankt Strom mit bis zu 350 kW. Unter 120.000 Euro geht nichts.

Porsche Cayenne Electric: Das neue vollelektrische SUV soll Sportwagen-Power mit Alltagstauglichkeit vereinen.

Auch bei ihrem wichtigsten Modell vollziehen die Schwaben die Abkehr vom alternativlosen E-Antrieb. Trotzdem machen die Stromer beim Modellwechsel zum Jahresanfang den Start, das Top-Modell ist mit 850 kW/1.156 PS zudem das bisher stärkste Serienauto der Marke. Verbrenner und Plug-in-Hybride folgen, werden aber nicht mithalten.

Der elektrische Luxus-Geländewagen ist lange schon angekündigt und im kommenden Jahr mindestens bestellbar. Riesen-Batterie und 800-Volt-Technik versprechen Alltags- und Langstreckentauglichkeit.

Nur noch als Viertürer: Der Twingo spielt mit Designanleihen aus den 90ern. (Quelle: Renault)

Die Franzosen sind die Meister des Retro-Autobaus. Die elektrische Neuauflage des Twingo ähnelt dem Ur-Modell noch stärker, als die schon erhältlichen Kleinwagen R4 und R5 ihren Vorbildern gleichen. Mit dem sehr günstigen Startpreis von 20.000 Euro könnte der Fünftürer ab März zudem neue Kundenkreise erschließen.

Deutlich verändert: Der neue Renalut Clio fällt mit seinem schmalen Kühlergrill auf und erinnert an Modelle aus der Unternehmensgeschichte. (Quelle: Renault)

Der Kleinwagenklassiker kommt in der Neuauflage optisch fast schon aggressiv daher, antriebsseitig geht es aber vor allem um Effizienz – beispielsweise in Form eines Vollhybrids. Die Preise starten bei rund 20.000 Euro, Markteinführung ist Anfang 2026.

Noch eine Studie: Der Epiq soll im kommenden Jahr in Serie gehen, (Quelle: Skoda/Martin Weiss)

Die Tschechen haben sich im VW-Konzern zum geheimen Elektro-Champion entwickelt. Der kleine Crossover könnte diese Position mit modischem Äußeren, alltagstauglicher Reichweite (über 400 Kilometer) und zivilen Preisen (rund 26.000 Euro) ausbauen.

Wie schon beim größeren Solterra holen sich die Japaner auch bei ihrem kleinen Elektro-Crossover Hilfe bei Toyota. Basis des Crossovers ist der elektrische C-HR+. Auch dessen Preis (34.000 Euro) dürfte mehr oder weniger übernommen werden.

SUV T10X und Limousine T10F: Mit diesen beiden Modellen startet Togg seine Expansion außerhalb der Türkei. (Quelle: Togg)

Wie schon der kürzlich eingeführte Crossover setzt auch die elektrische Limousine auf einen extrem hohen Vernetzungsgrad und üppige Bildschirmlandschaften. Reichweiten zwischen 335 und 610 Kilometern sind zeitgemäß, die Preise ab 34.000 Euro relativ günstig.

Mit selbstbewusster Frontpartie: Der neue RAV4 bleibt ein eher kantiger Typ. (Quelle: Toyota)

Das zeitweise meistverkaufte Auto der Welt geht in die sechste Generation. Bewährte Dimensionen in neuem Styling und die bekannten Hybride mit und ohne Stecker in optimierter Variante: Die Japaner mischen im Frühjahr vorsichtig auch einiges Neues in das Erfolgsrezept.

Anders als der Name üblicherweise andeutet: kein Kombi, sondern eine Langversion des frisch gelifteten Elektro-Crossovers. Dessen Design- und Technik-Upgrades – vor allem die größere Reichweite – kommt auch dem 4,83 Meter langen Schwestermodell zugute. Preislich dürfte es bei gut 45.000 Euro losgehen.

Nach den kleinen und den ganz großen Crossovern elektrifizieren die Schweden Anfang 2026 ihre SUV-Mittelklasse. Sie versprechen dabei die bisher größte elektrische Reichweite in ihrer Geschichte sowie Preise auf dem Niveau eines Plug-in-Hybriden.

Volvo ES90: Das Limousinen-Topmodell kommt elektrisch. (Quelle: IMAGO/imago)

Die Schweden können nicht nur Kombis und SUVs. Auch das Limousinenfach beherrscht die Geely-Tochter, wie sie mit ihrem ersten Elektromodell in der gehobenen Business-Klasse zeigen will. 800-Volt-Technik, bis zu 700 Allrad-PS und Preise ab 72.000 Euro lauten die Eckdaten.

Seriennahe Studie: Der ID. Cross soll kommendes Jahr in final vorgestellt werden. (Quelle: Volkswagen)

Der ID. Cross ist der elektrische Cousin des T-Cross, dessen Nachfolge er auch mittelfristig antritt. Reichweiten bis zu 450 Kilometer und erschwingliche Preise sind ab dem Herbst zu erwarten, in Sachen Design kehrt VW wie auch bei seinen anderen neuen Stromern zum klassischen Verbrenner-Stil zurück.

VW ID. Polo GTI: Ab 2026 wird es erstmals eine elektrische GTI-Variante geben. (Quelle: Jakob Hartung)

Das billige E-Auto, auf das alle gewartet haben? Der kleine Stromer mit hoher Alltagstauglichkeit und überschaubaren Preisen (ab rund 25.000 Euro) will wieder auf klassisches Design und ebensolche VW-Tugenden (Wertigkeit und Bedienerfreundlichkeit) setzen. Gelingt das, könnte er der gesamten E-Mobilität in Deutschland Schwung geben. Er kommt auch als GTI auf den Markt. Alle VW-Neuheiten für 2026 finden Sie hier.

Xpeng P7: Die Limousine kommt in einer gestreckten Variante. (Quelle: DDX-TRACY DAI.)

Ein wenig verwirrend: Die Limousine mit dem Plus an der Modellbezeichnung ist nicht etwa der Nachfolger des P7 (der in China bereits auf den Markt kommt), sondern eine geräumigere, auf fünf Meter gestreckte, Variante des aktuellen Europa-Modells. Mit 800-Volt-Technik und rund 500 Kilometern Reichweite.

Zuwachs bei Zeekr: Der 7X ist ein Mittelklasse-SUV. (Quelle: Zeekr)

Die Schwestermarke von Volvo und Polestar will E-Autos mit Langstrecken-Profil bauen. Viel Leistung, kurze Ladezeiten und viel digitaler Komfort stehen auch bei dem großen Mittelklasse-SUV im Lastenheft. Die Preise starten bei gut 50.000 Euro.

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