Attacke im Schlaf

33-Jähriger in Hamburg-Hamm festgenommen

19.04.2026 – 18:37 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Jacke eines Rettungssanitäters des Deutschen Roten Kreuzes hängt am Fenster eines Krankenwagens (Symbolbild): Das mutmaßliche Tatmesser sicherten die Einsatzkräfte in der Wohnung. (Quelle: Patrick Seeger/dpa/dpa-bilder)

Ein 27-Jähriger legt sich in der Wohnung eines Bekannten schlafen. Kurz darauf versorgen Rettungskräfte ihn mit Stichverletzungen.

Am Sonntagmorgen hat die Polizei in Hamburg-Hamm einen 33-Jährigen festgenommen. Er soll einen Bekannten im Schlaf mit einem Messer attackiert haben, teilte die Polizei mit.

Gegen 6.05 Uhr versorgte eine Rettungswagenbesatzung den ansprechbaren 27-Jährigen in einer Wohnung am Südkanal und stellte Stichverletzungen am Oberkörper fest. Nach bisherigen Erkenntnissen seien beide Männer zuvor gemeinsam in der Wohnung angekommen. Der Jüngere habe sich sofort schlafen gelegt. Kurz darauf habe der Wohnungsinhaber aus bislang ungeklärten Gründen zugestochen und sei geflüchtet.

Rund zehn Streifenwagen beteiligten sich an der Fahndung. Die Beamten fassten den Mann noch in Tatortnähe. Ein Atemalkoholtest ergab über 2,2 Promille. Das mutmaßliche Tatmesser sicherten die Einsatzkräfte in der Wohnung.

Der Verletzte kam ins Krankenhaus. Seine Verletzungen seien zunächst potenziell lebensgefährlich gewesen, inzwischen sei sein Zustand stabil. Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen übernommen. Der Tatverdächtige soll einem Haftrichter vorgeführt werden.

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