
Astronomische Ereignisse 2026
Auf diese Himmelsspektakel können Sie sich freuen
02.01.2026 – 10:29 UhrLesedauer: 3 Min.
Sonnenfinsternis und Sternschnuppenfeuerwerk: Das kommende Jahr wird für Hobby-Astronomen spektakulär. Die Ereignisse im Überblick.
Wer seinen Sommerurlaub für das kommende Jahr noch nicht gebucht hat, für den könnte Spanien interessant sein. Im August lässt sich über weiten Teilen des Landes das spektakulärste Himmelsschauspiel des Jahres 2026 beobachten. Aber auch sonst wird das kommende Jahr für Himmelsgucker spannend. Hier sind die Höhepunkte.
Das wohl größte astronomische Ereignis im kommenden Jahr ist eine totale Sonnenfinsternis über Spanien am 12. August. Die Totalitätszone zieht sich von der Arktis über den Nordatlantik und das östliche Grönland, streift Island, streicht über die Iberische Halbinsel und endet im westlichen Mittelmeer.
Über Deutschland wird es dann eine partielle Sonnenfinsternis geben. „Über Hamburg und Berlin verdeckt der Neumond am Abend zum Sonnenuntergang rund 85 Prozent der Sonnenscheibe“, so Björn Voss vom Planetarium Hamburg. In München seien es rund 89 Prozent und in Konstanz am Bodensee sogar 90 Prozent.
Laut Voss hängt der Ablauf der Finsternis vom Standort ab. In Hamburg beginne das Schauspiel um 19:14 Uhr, um 20:08 Uhr sei die maximale Verdeckung von 85,4 Prozent erreicht. Mit dem Sonnenuntergang um 20:54 Uhr werde das Spektakel auch schon wieder vorbei sein.
In Deutschland gibt es eine totale Sonnenfinsternis erst wieder im September 2081. Eine ringförmige Sonnenfinsternis am 17. Februar 2026 bleibt von der gesamten Nordhalbkugel der Erde aus unbeobachtbar.
Auch der Mond verfinstert sich im kommenden Jahr: In der Nacht vom 27. auf den 28. August findet eine partielle Mondfinsternis statt. Sie kann in der ersten Hälfte von Mitteleuropa aus beobachtet werden.
Zum Höhepunkt der Finsternis um 6.13 Uhr Sommerzeit befindet sich der Vollmond mit 93,5 Prozent seines scheinbaren Durchmessers im Kernschatten der Erde. Es handelt sich somit fast um eine totale Mondfinsternis.
Eine totale Mondfinsternis gibt es auch, und zwar am 3. März. Die ereignet sich zwar in den Mittagsstunden, bleibt aber leider von Mitteleuropa aus unbeobachtbar.
Zum Jahresbeginn sind die Quadrantiden zu erwarten, deren scheinbarer Ausstrahlungspunkt oder Radiant im Sternbild Bootes (Bärenhüter) liegt. Vom 1. bis zum 10. Januar flammen sie in der zweiten Nachthälfte auf. In der Nacht am 3. Januar gegen 23 Uhr tauchen im Maximum rund hundert Objekte pro Stunde auf.