Fans reagieren wütend

Argentinien-Star äußert Wechselwunsch – gigantische Ablöseforderung

23.06.2026 – 10:05 UhrLesedauer: 2 Min.

Julián Álvarez: Der Angreifer steht bei Atlético Madrid unter Vertrag. (Quelle: Tom Weller/dpa/dpa-bilder)

Argentinien steht nach zwei Siegen aus zwei Spielen bereits als Gruppensieger fest. Nach dem Spiel gegen Österreich blickt einer der Weltmeister auf seine persönliche Zukunft.

Der argentinische Nationalspieler Julián Álvarez hat öffentlich erklärt, Atlético Madrid verlassen zu wollen. Sein Vertrag läuft bis 2030 – und der Klub macht klar, zu welchen Bedingungen er gehen darf.

Gegenüber dem US-Sender ESPN äußerte sich Álvarez nach dem 2:0 gegen Österreich: „Das Beste für alle wäre ein Wechsel. Ich möchte mir meinen Traum erfüllen.“ Berichten zufolge buhlen Stadtrivale Real Madrid und vor allem der FC Barcelona um den 26-Jährigen. Laut Medienberichten beträgt seine Ausstiegsklausel 500 Millionen Euro.

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Atlético zeigt sich an Verhandlungen nicht interessiert, auf erste Gerüchte reagierte der Klub auf Social Media mit spöttischen Kommentaren in Richtung der interessierten Vereine. Die Madrider Sportzeitung „AS“ zitierte zudem einen namentlich nicht genannten Atlético-Vertreter: „Es gibt keinen Betrag, für den Barcelona Julián kaufen könnte – er wird nicht zu Barcelona wechseln. Entweder wird die Ausstiegsklausel gezahlt oder gar nichts.“ Ein Real-Angebot von 150 Millionen Euro soll der Klub bereits abgelehnt haben.

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Quelle: MagentaTV

Álvarez spielt seit Sommer 2024 bei den Rojiblancos. In der vergangenen Champions-League-Saison erzielte er zehn Tore und bereitete vier weitere vor. Zu seiner Situation sagte er: „Ich glaube nicht, dass es der richtige Zeitpunkt ist, darüber zu sprechen, aber ich kann es auch nicht verheimlichen. Ich muss ehrlich sein, und ich habe mit den Leuten vom Verein gesprochen, mit denen ich sprechen musste.“

Die Reaktion eines Teils der Atlético-Fans folgte prompt: Kurz nach seinen Aussagen tauchten in den sozialen Medien Bilder auf, auf denen einige Fans sein Trikot verbrannten.

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