Nach Günther Maria Halmers Tod
ARD ändert kurzfristig das Programm
15.05.2026 – 18:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Alter von 83 Jahren verstarb Günther Maria Halmer. Der Todesfall hat auch Auswirkung auf das TV-Programm.
Nach „kurzer schwerer Krankheit“ ist Günther Maria Halmer verstorben. Das bestätigte das Residenztheater München in einem Instagram-Statement. Dort stand der 83-Jährige zuletzt noch auf der Bühne. Im TV hingegen wurde er unter anderem durch die „Münchner Geschichten“ als Karl „Tscharlie“ Häusler bekannt. Die Serie lief in den 1970er-Jahren in der ARD. Nach seinem Tod reagiert der Sender nun mit einer Programmänderung.
Am Samstag, dem 16. Mai, wird um 15.30 Uhr der Film „Mein Vater, der Esel und ich“ gezeigt. In der Komödie aus dem Jahr 2023 treffen zwei unterschiedliche Lebenskonzepte aufeinander: die verantwortungsbewusste Multi-Taskerin Tinka Zeller, gespielt von Isabell Polak, und ihr Vater, der abgebrannte Altrocker Hartmut Zeller, genannt „Bonanza“. Dieser wird von Günther Maria Halmer verkörpert. Elf Jahre hat sich „Bonanza“ nicht bei seiner Familie blicken lassen, ein leerer Geldbeutel treibt ihn schließlich aber wieder in die alte Heimat.
Ursprünglich hatte das Erste den Film „Endlich Gardasee!“ eingeplant. Der Film mit Cornelia Froboess und Julia Nachtmann entfällt allerdings ersatzlos. Ab 17 Uhr geht es dann weiter mit „Brisant“.
Günther Maria Halmer stand bis kurz vor seinem Tod sogar noch auf der Bühne – und spielte im „Brandner Kaspar“ ausgerechnet einen alten Mann, der mit dem Tod um mehr Zeit auf dieser Welt feilscht. Ende 2025 fiel Halmer allerdings bereits wegen einer Operation im Klinikum Großhadern in München aus.
Der Schauspieler hinterlässt seine Frau Claudia und die zwei gemeinsamen Söhne. Außerdem war Günther Maria Halmer bereits Großvater.
