Update für iPhone und iPad

Apple schließt wichtige Sicherheitslücken – Nutzer sollten handeln


18.08.2026 – 13:01 UhrLesedauer: 2 Min.

Das Update auf 26.6.1 steht für alle Nutzer von iPhone 11 und neuer bereit. (Quelle: Future Image/imago)

Apple hat kritische Sicherheitslücken in iPhone, iPad und Mac geschlossen. Einige ließen sich aus der Ferne ausnutzen. Wer länger nicht aktualisiert hat, sollte das nachholen.

Apple hat für iPhones und iPads ein Sicherheitsupdate veröffentlicht, das 29 Schwachstellen beseitigt. iOS 26.6.1 und iPadOS 26.6.1 stehen Nutzern ab sofort zum Download bereit. Neue Funktionen bringen die Aktualisierungen nicht. Für Macs erschien parallel macOS 26.6.2, für die Datenbrille Vision Pro visionOS 26.6.1.

Laut dem Sicherheitsdokument des Konzerns stecken 21 der 29 Fehler in WebKit. Dabei handelt es sich um den Unterbau des Browsers Safari, den auch andere Apps nutzen, wenn sie Webseiten anzeigen. Präparierte Inhalte konnten Safari demnach zum Absturz bringen oder den Arbeitsspeicher beschädigen. In einem Fall konnte der Besuch einer solchen Seite vertrauliche Daten preisgeben.

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Bochumer Forscher melden Lücke im Telefoniemodul

Eine Schwachstelle betrifft nur iPhones: Über das Telefoniemodul konnten Angreifer die Anmeldung beim Verschlüsselungsverfahren IPSec umgehen und den Datenverkehr abfangen. Gemeldet haben den Fehler nach Apples Angaben vier Forscher der Ruhr-Universität Bochum.

Drei weitere Fehler betreffen den Kernel, den Kern des Betriebssystems, der den Zugriff auf die Hardware steuert. Einer davon ließ sich aus der Ferne ausnutzen, um ein Gerät zum Absturz zu bringen. Über die beiden anderen konnten Apps den Speicher des Kernels auslesen oder beschädigen. Hinzu kommen eine Lücke im Audiobereich, über die eine App an vertrauliche Nutzerdaten gelangen konnte, und zwei Fehler in der Bildverarbeitung: Ein manipuliertes Bild konnte ein Gerät lahmlegen oder fremden Programmcode ausführen.

Diese Geräte erhalten die Aktualisierung

Das Update steht für das iPhone 11 und neuere Modelle bereit, außerdem für das iPad Pro mit 12,9 Zoll ab der dritten Generation, das iPad Pro mit 11 Zoll ab der ersten Generation, das iPad Air ab der dritten, das iPad ab der achten und das iPad mini ab der fünften Generation. Installieren lässt es sich in den Einstellungen unter „Allgemein“ und „Softwareupdate“. Für ältere Geräte, die auf iOS 26 nicht wechseln können, gibt es iOS 18.7.10 und iPadOS 18.7.10.

Was die einzelnen Lücken im Detail ermöglichten, beschreibt Apple nur knapp. Zum Schutz der Kunden lege man Sicherheitsprobleme „nicht offen, diskutiere sie nicht und bestätige sie nicht, bis eine Untersuchung stattgefunden hat und Patches oder Versionen verfügbar sind“, heißt es in dem Dokument. Neun der Korrekturen führt Apple auf das Sicherheitsteam von OpenAI zurück, das mit Künstlicher Intelligenz nach Programmfehlern sucht.

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