Klubs, Ex-Profis und Spieler äußern sich

„Niederschmetternd“: Sportwelt von CSD-Anschlag entsetzt


26.07.2026 – 15:40 UhrLesedauer: 3 Min.

Berlin: Polizei und Rettungskräfte versorgen in der Nacht Verletzte. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Der Anschlag in Berlin erschüttert auch die Sportwelt. Klubs uns einzelne Sportler drücken ihr Mitgefühl aus.

Die Berliner Sportklubs Union, Hertha BSC und Füchse haben „erschüttert“ auf den Anschlag auf den CSD in der Hauptstadt reagiert. „Unser Mitgefühl gilt der Familie der verstorbenen Person und allen Verletzten“, schrieb der Zweitligist Hertha bei Instagram. Der Handball-Bundesligist Füchse Berlin äußerte sich bei X: „Unsere Gedanken sind bei den Opfern, Angehörigen, Verletzten und denjenigen, die diese schreckliche Tat mitansehen mussten.“

Ähnlich reagierte auch der 1. FC Union Berlin. „Der Schock sitzt tief. Unsere Herzen sind schwer“, teilten die Köpenicker bei Instagram mit. „Was als friedliches Fest für Vielfalt, Toleranz und ein respektvolles Miteinander mit Hunderttausenden feiernden Menschen auf den Straßen unserer Stadt begann, endete in einer schrecklichen Tragödie, die uns zutiefst traurig macht.“ Dann endete der Klub mit den Worten: „Wir bleiben bunt. Wir bleiben wild. Wir bleiben laut.“

  • Auto rast bei CSD in Menschen: Der Newsblog
  • Wo ist Abdul Ballout? Tatverdächtiger saß wohl bereits als Gefährder in Jugendhaft

Am Samstagabend gegen 22 Uhr hatte am Rande des Christopher Street Days im Berliner Tiergarten ein Transporter mehrere Personen angefahren. Polizei und Generalstaatsanwaltschaft sprechen von einem Anschlag. Eine Frau kam durch die Attacke ums Leben, es habe „29 Verletzte und Schwerstverletzte“ gegeben, sagte Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Sonntag. Nach dem Tatverdächtigen Abdul Ballout wird gefahndet.

Ex-Nationalspielerin spricht von „abscheulicher Tat“

Die Füchse verurteilten die Tat „aufs Schärfste. Trotz Anfeindungen stehen wir zusammen, die Füchse leben eine Welt voller Toleranz und Vielfalt vor und werden damit nie aufhören!“ Die Hertha schrieb: „Es macht uns tief betroffen, dass ein Tag, der für Vielfalt, Liebe und Gemeinschaft steht, so endete. Für uns war es gestern das erste Mal, dass wir mit einer Fußgruppe Teil des CSD waren.“

Empfohlener externer Inhalt
Instagram

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Der Klub wies auf sein Schutzkonzept „Wo ist Lotte?“ hin (woistlotte@herthabsc.de), mit dem die Hertha „auch nach dem gestrigen Vorfall als Hilfs- und Beratungestelle bereit“ stehe. Auch TV-Moderatorin Lena Cassel, die ebenfalls Teil des Fußmarsches war, zeigte sich wie die Wolfsburger Ex-Nationalspielerin Svenja Huth erschüttert.

Ex-Nationalspielerin Nadine Angerer nahm den Anschlag ebenfalls in ihrer Instagram-Story auf und schrieb dazu: „Was eine abscheuliche Tat. Meine Gedanken sind bei den Opfern und deren Angehörigen. Und eines ist sicher: Liebe ist und wird immer stärker als Hass sein!“ Später betonte sie noch einmal: „Absolut niederschmetternd.“

Share.
Die mobile Version verlassen