Andrew Mountbatten-Windsor: Polizei untersucht weitere Vorwürfe

Belastendes Material

Polizei untersucht weitere Vorwürfe gegen Andrew Mountbatten-Windsor


23.11.2025 – 15:02 UhrLesedauer: 3 Min.

Andrew Mountbatten-Windsor: Die Londoner Polizei untersucht derzeit Vorwürfe gegen ihn. (Quelle: Chris Jackson/Getty Images)

Er macht derzeit eine Negativschlagzeile nach der anderen. Jetzt beschäftigt sich die Polizei in London mit Vorwürfen gegen Andrew Mountbatten-Windsor.

Die Londoner Polizei sucht derzeit gezielt nach E-Mails, Telefonprotokollen und Notizen aus dem Umfeld von Andrew Mountbatten-Windsor. Er soll seine damaligen Personenschützer aufgefordert haben, private Informationen über das prominente Epstein-Opfer Virginia Giuffre zu beschaffen. Dies soll nun belegt werden. Zwei ehemalige Mitglieder des royalen Schutzpersonals wurden bereits zu dem Vorgang befragt. Dies berichtet die britische Boulevardzeitung „The Sun“.

Ausgelöst wurde die erneute Prüfung durch E-Mails, in denen Andrew die Sozialversicherungsnummer und das Geburtsdatum Giuffres an seinen Personenschützer übermittelt haben soll. Er habe darum gebeten, private Details über Giuffre aufzudecken, um sie zu diskreditieren.

Darüber soll Andrew den früheren Pressesprecher seiner verstorbenen Mutter, Queen Elizabeth II., per Mail informiert haben. Darin schrieb er, dass er jene Daten an seinen polizeilichen Personenschützer weitergegeben habe und betonte: „Es scheint, als habe sie in den Vereinigten Staaten eine Vorstrafe.“ Die Mails sollen kurz vor der Veröffentlichung des gemeinsamen Fotos von Andrew Mountbatten-Windsor und Virginia Giuffre im Februar 2011 verschickt worden sein.

Sollten sich die Vorwürfe erhärten, könnten Ermittlungen wegen Beihilfe zu einem Amtsmissbrauch folgen. Denn die Frage ist, ob durch eine polizeiliche Ermittlung ohne rechtliche Grundlage datenschutzrechtliche Bestimmungen verletzt worden sein könnten. Daher werde aktiv nach E-Mails und Mitteilungen in den Notizbüchern von Andrews ehemaligem offiziellen Schutzteam gesucht.

Dai Davies, der die royale Schutzeinheit der Londoner Polizei leitete, sagte zu „The Sun“: „Es gibt jetzt genügend Beweise, um Andrew unter Vorsicht zu befragen. Entweder sagt er: ‚Ja, ich habe es getan‘ oder ‚Nein, ich habe es nicht getan‘.“ In seinen Augen ist es fragwürdig, warum die Polizei so lange braucht, um eine ordnungsgemäße Untersuchung einzuleiten. Er forderte ein entschiedeneres Vorgehen. Er verwies zudem auf die Relevanz der Aufzeichnungen: Sie könnten auch dabei helfen, Andrews Aufenthaltsorte zu Zeitpunkten zu verifizieren, zu denen Giuffre ihm sexuelle Handlungen vorwarf.

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