Moderatorin liebt FKK

Andrea Kiewel spricht über ihre Vorliebe fürs Nacktsein


29.05.2026 – 09:39 UhrLesedauer: 2 Min.

Andrea Kiewel: Seit 25 Jahren moderiert sie den „Fernsehgarten“. (Quelle: IMAGO/Neis / Eibner-Pressefoto)

Freikörperkultur ist für Andrea Kiewel kein Fremdwort, schließlich wuchs die Moderatorin in der DDR auf. Bis heute sei ihre Faszination für Nacktheit geblieben.

Unbekümmert, befreit, geradeheraus: Die Moderation von Andrea Kiewel im „ZDF-Fernsehgarten“ ist stets von viel Offenheit geprägt – gegenüber den Gästen und dem Publikum. Schamgrenzen kennt „Kiwi“ nahezu keine, so wirkt es. Sie hat sich in ihrer Sonntagsshow schon über Intimrasuren unterhalten, in ihrer Biografie über ihr Sexleben ausgepackt oder sich live im Fernsehen in den Pool werfen lassen.

Da überrascht es wenig, dass Kiewel in ihrer neuesten Kolumne für das Magazin „Superillu“ schreibt: „Ich bin nicht prüde.“ Anschließend begründet sie ihre Selbstbeschreibung mit ihrer DDR-Sozialisierung. Dort sei Freizügigkeit selbstverständlich gewesen und FKK an der Tagesordnung. Bis heute interessiere sie sich für diese Kultur: „Sobald mir eine Zeitungsnachricht mit den drei Buchstaben FKK unter die Augen kommt, werde ich neugierig“, schreibt sie.

„Sie mich bitte auch nicht“

Wichtig sei es ihr aber, dass Menschen ihre Offenherzigkeit nicht mit Voyeurismus verwechseln: „Das habe allerdings nichts damit zu tun, dass ich so gern nackte Menschen sehe“, betont Kiewl in ihrem Text. Auch innerhalb der Familie gebe es klare Grenzen. „Ehrlicherweise mag ich auch meine beiden Söhne nicht nackig sehen müssen – und sie mich bitte auch nicht.“

Andrea Kiewel mit Sohn Max: Hier traten die beiden bei der Verleihung der Goldenen Kamera 2004 im Konzerthaus Berlin zusammen auf. (Quelle: Eventpress/imago-images-bilder)

Dann führt Andrea Kiewel aus, wie sie ihre in DDR-Zeiten gelernte Freikörperkultur bis heute auslebe. Besonders gern bade sie nackt im Meer. Die Moderatorin lebt in Tel Aviv unweit des Mittelmeers. Gemeinsam mit ihrem israelischen Verlobten, über den sie kürzlich im t-online-Interview sprach, hat sie dort eine Wohnung.

Dort schleiche sie morgens möglichst früh aus der Tür und springe dann schnell ins Wasser. „Aber nur, wenn keiner da ist“, so Kiewel. Wird die heute 60-Jährige von Schaulustigen oder anderen Strandgästen entdeckt, reagiert sie nach eigener Aussage mit folgender Strategie: Sie bleibe im Wasser, bis niemand mehr in Sicht sei. „So selbstbewusst ich auch bin – nackt fühle ich mich sehr nackt“, schreibt sie in der Kolumne.

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