An diesem Tag müssen Autofahrer aufpassen

Blitzermarathon

An diesem Tag im April wird verstärkt kontrolliert


27.01.2026 – 12:09 UhrLesedauer: 2 Min.

Mobiler Blitzer: Im April startet der Blitzermarathon. (Quelle: IMAGO/ Frank Hoermann / Sven Simon/imago)

Autofahrer aufgepasst: Im April und August wird in ganz Europa verstärkt geblitzt – und das nicht nur auf Autobahnen.

Zweimal im Jahr richtet das europäische Polizeinetzwerk Roadpol gezielte Verkehrskontrollen aus. Die sogenannten „Speedweeks“ finden 2026 im April und August statt. Höhepunkt der ersten Aktionswoche ist der 24 Stunden dauernde Blitzermarathon am 15. April, bei dem an vielen Stellen gleichzeitig geblitzt wird – ob innerorts, auf Autobahnen oder in sensiblen Bereichen wie dem Umfeld von Schulen.

Der Blitzermarathon ist Teil des Jahreskalenders von Roadpol. Neben Geschwindigkeitsverstößen richten sich die Kampagnen auch gegen andere Unfallrisiken. So sind für 2026 unter anderem folgende Schwerpunktaktionen geplant:

Roadpol will mit diesen Maßnahmen auf Risiken im Straßenverkehr aufmerksam machen und bezeichnet die gleichzeitige Polizeipräsenz in mehreren Ländern als „sichtbares Signal für Verkehrssicherheit“.

In Deutschland ist die Teilnahme an den Roadpol-Aktionen freiwillig und nicht einheitlich geregelt. Ob alle Bundesländer beim Blitzermarathon am 15. April mitziehen, ist noch offen. In der Vergangenheit hatten beispielsweise Berlin und das Saarland auf eine Beteiligung verzichtet. Begründung: Der Aufwand stehe in keinem Verhältnis zum Effekt. Statt punktueller PR-Aktionen setze man lieber auf dauerhafte Kontrollen.

In vielen Bundesländern werden die Blitzer-Standorte vorab bekannt gegeben – zumindest teilweise. Wer wissen will, ob und wo genau kontrolliert wird, sollte sich bei den zuständigen Polizeibehörden informieren. Die Aktionen konzentrieren sich häufig auf Strecken mit erhöhter Unfallgefahr oder besonders schutzbedürftige Bereiche, etwa an Schulen oder in Wohngebieten.

Geschwindigkeitsverstöße können je nach Ausmaß teuer werden: Innerorts sind mindestens 30 Euro, außerorts mindestens 20 Euro fällig. Bei stärkeren Überschreitungen drohen Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot.

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