
Unglück in den Alpen
Soldat von Eiszapfen erschlagen
06.02.2026 – 16:55 UhrLesedauer: 1 Min.
Vier Männer bereiten sich auf eine Klettertour an einem Eisfall vor. Es sind ein Ausbilder und drei Soldaten, die Heeresbergführer werden sollen. Dann geschieht ein Unglück.
In Österreich ist ein schwedischer Soldat bei der Ausbildung zum Heeresbergführer ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, starb er am Donnerstag bei einem Unglück in den Alpen.
Demnach waren ein Ausbilder und drei Soldaten zum Eisklettern aufgebrochen. Das Ziel der kleinen Gruppe war den Beamten zufolge der Schranbach-Eisfall in Kaprun, südwestlich von Salzburg.
In der Nähe des Eisfalls standen die vier am frühen Nachmittag unter einem Felsvorsprung. Plötzlich habe sich ein großer Eiszapfen gelöst, teilten die Beamten weiter mit. Der Brocken traf eine Eiswand, prallte von dort ab und erschlug dann den 31 Jahre alten Soldaten aus Schweden.
Die anderen Gruppenmitglieder konnten laut Polizei rechtzeitig zur Seite springen. Sie begannen demnach sofort mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Ein Hubschrauber brachte zudem einen Notarzt zum Einsatzort – aber jede Hilfe kam zu spät. Der Soldat erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.
Die Alpinpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Das Österreichische Bundesheer wird den Leichnam nach Schweden überführen.
Die 3.200-Einwohner-Stadt Kaprun befindet sich am Fuße des Kitzsteinhorn-Gletschers in der Hochgebirgsregion Hohe Tauern. Der Ort liegt im österreichischen Bundesland Salzburg.