Muskatnuss besteht zu rund zehn Prozent aus ätherischen Ölen, sie hat ein volles Aroma mit leichter Schärfe und ist gesund. Mit ihr lassen sich vor allem helle Soßen und Suppen verfeinern, sie passt zu Eintöpfen und Gemüse wie Spinat, Kohlrabi, Lauch und Blumenkohl. Muskat verleiht aber auch Kartoffelpüree, Nudelgerichten, Käsefondue, Fisch, Wild und Lamm eine interessante Note. Und: Das besondere Aroma kann auch süße Speisen aufpeppen, beispielsweise Pfannkuchen, Eis und Obstsalat.
Wichtig beim Kochen mit dem Gewürz ist allerdings, es nicht zu früh zum Essen zu geben, sondern erst in den letzten zehn Minuten vor Ende der Garzeit. Der Grund: Das Gewürz ist hitzeempfindlich und das Aroma verflüchtigt sich sehr schnell. Da der Geschmack sehr durchdringend ist, setzen Sie es am besten sparsam ein.
Wahre Muskatnussfans setzen beim Kochen auf die ganze Nuss und nicht auf das schon gemahlene Pulver. Denn der Geschmack des gemahlenen Pulvers verflüchtigt sich um ein Vielfaches schneller als bei der ganzen Nuss. Durch das Mahlen entsteht eine wesentlich größere Oberfläche, auf der die ätherischen Öle verlorengehen. Wird die Nuss dagegen erst kurz vor der Verwendung gerieben, bleiben die Öle erhalten.
