
Weitere Opfer identifiziert
14-Jährige unter den Toten von Crans-Montana
Aktualisiert am 04.01.2026 – 21:25 UhrLesedauer: 3 Min.
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Die Polizei gibt auch die Identitäten von den verbleibenden Opfern der Feuer-Katastrophe in der Schweiz bekannt. Darunter sind viele Teenager und Ausländer.
Nach der verheerenden Feuerkatastrophe zum Jahreswechsel in der Schweiz hat die Polizei das Alter und die Nationalitäten der letzten 16 Opfer gemeldet. Bei diesen handelt es sich um zwei Schweizerinnen im Alter von 15 Jahren, eine Schweizerin im Alter von 22 Jahren und eine schweizerisch-französische Doppelstaatsbürgerin im Alter von 24 Jahren.
Darüber hinaus kamen in der Bar in Crans-Montana eine Italienerin im Alter von 15 Jahren, eine Italienerin im Alter von 16 Jahren und ein Italiener im Alter von 16 Jahren ums Leben. Zudem starben bei dem Brand eine Portugiesin im Alter von 22 Jahren, eine Belgierin im Alter von 17 Jahren, eine Französin im Alter von 33 Jahren, eine Französin im Alter von 26 Jahren, ein Franzose im Alter von 23 Jahren, ein Franzosen im Alter von 20 Jahren, ein Franzose im Alter von 17 Jahren sowie ein Franzose im Alter von 14 Jahren. Des Weiteren zählte zu den Todesopfern auch eine 15-Jährige, die mit Frankreich, Israel und Großbritannien gleich drei Staatsbürgerschaften besaß.
Damit wurden alle 40 Opfer der Brandkatastrophe im Schweizer Nobel-Skiort nach Angaben der Polizei des Kantons Wallis identifiziert. Zuvor hatten die Schweizer Behörden bereits 16 weitere Todesopfer des Silvester-Feuers in der Bar „Le Constellation“ im Skiort Crans-Montana identifizieren können. Darunter sind die bisher jüngsten Todesopfer: eine 14-jährige und zwei 15-jährige Schweizerinnen.
Zudem zählen zu den zuletzt identifizierten Opfern zwei 16-jährige Italiener, ein 16-jähriger italienisch-emiratischer Staatsangehöriger, zwei 16-jährige Schweizer, ein 17-jähriger Schweizer, eine 18-jährige Schweizerin, ein 18-jähriger Schweizer, ein 18-jähriger Rumäne, ein 18-jähriger Türke, ein 20-jähriger Schweizer, ein 31-jähriger Schweizer und ein 39 Jahre alter Franzose. Zuvor waren bereits acht Opfer identifiziert worden, alle Schweizerinnen und Schweizer im Alter zwischen 16 und 24 Jahren. Die Leichen wurden den Familien der Opfer übergeben.
Unterdessen hat die Schweizer Polizei eine Strafuntersuchung gegen die Betreiber der Bar eröffnet. Ihnen wird „fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung sowie fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst vorgeworfen“. Bei dem Brand in ihrem besonders bei jungem Publikum beliebten Lokal sind in der Silvesternacht mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. 119 weitere wurden teils schwer verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war Schaumstoff an der Decke durch funkensprühende Partyfontänen in Brand geraten. Im Fokus steht jetzt unter anderem der Brandschutz in der Bar. Fraglich ist, ob es genügend Notausgänge gab und ob diese korrekt ausgeschildert waren.