Alle Filialen bleiben trotz Krise vorerst geöffnet

1.200 Beschäftigte

Hammer insolvent: Filialen bleiben trotz Krise vorerst geöffnet

Aktualisiert am 28.01.2026 – 15:38 UhrLesedauer: 1 Min.

Die Hammer Raumstylisten GmbH hat beim Amtsgericht Bielefeld einen Insolvenzantrag gestellt. (Quelle: Max Lametz/dpa)

Der Raumausstatter Hammer ist in finanzielle Schieflage geraten. Die Fachmärkte bleiben vorerst geöffnet.

Die Hammer Raumstylisten GmbH hat beim Amtsgericht Bielefeld einen Insolvenzantrag gestellt. Ziel sei die Fortführung und nachhaltige Stabilisierung des Unternehmens, hieß es in einer Mitteilung. Zu der Firma gehört die auf Raumausstattung und Heimtextilien spezialisierte Fachmarktkette Hammer. Der Geschäftsbetrieb soll uneingeschränkt fortgeführt werden, alle Standorte bleiben demnach geöffnet.

Grund für den Insolvenzantrag sind laut Mitteilung Anlaufverzögerungen in der Warenversorgung nach der Neugründung des Unternehmens im Oktober 2025. Diese seien vor allem durch technische Probleme verursacht worden und hätten zu Umsatzausfällen geführt. Inzwischen seien diese weitgehend behoben, hieß es. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Stefan Meyer von der Kanzlei Pluta.

Die Handels- und Einrichtungskette Hammer hat nach eigenen Angaben bundesweit 93 Standorte und beschäftigt rund 1.200 Menschen. „Durch die Insolvenz sichern wir die Löhne über das Insolvenzgeld und schaffen einen stabilen Rahmen für die Fortführung“, sagte Geschäftsführer Rainer Schrems laut Mitteilung.

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