
Vier Schiffe betroffen
Reederei stellt Betrieb ein
07.02.2026 – 13:46 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Reederei Alaskan Dream Cruises beendet abrupt ihren Betrieb. Finanzieller Druck führt das Unternehmen als Grund an. Expeditionsausflüge bleiben noch verfügbar.
Die US-amerikanische Reederei Alaksan Dream Cruises hat ihren Betrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt. Das teilte das Unternehmen auf seiner Webseite mit. Ab sofort werden keine Kreuzfahrten mehr stattfinden.
Alaksan Dream Cruises war vor allem für seine Expeditionsreisen in Alaska bekannt. Es war die einzige indigene Kreuzfahrtlinie in Eigenbesitz.
Auf seiner Internetseite verabschiedet sich das Unternehmen emotional: „Seit 2011 hat Alaskan Dream Cruises das Privileg, die Wunder Alaskas und den Reichtum unseres Alaska-Native-Erbes mit unglaublichen Gästen aus der ganzen Welt zu teilen. Es war uns eine Ehre, mit außergewöhnlichen Gemeinschaften, Partnern und Crew zusammenzuarbeiten.“
Die Reederei teilte mit, dass Gäste, die eine bestehende Reservierung haben, ihr Geld zurückerstattet bekommen. Sie werden dann via E-Mail über die nächsten Schritte informiert. Wurde die Reise über ein Reisebüro gebucht und keine persönliche E-Mail-Adresse hinterlegt, können sich Betroffene auch an das Reisebüro oder direkt an Alaksan Dream Cruises wenden. Die E-Mail lautet info@alaskandreamcruises.com.
Die Reederei spezialisierte sich überwiegend auf Reisen in kleinen Gruppen. Ihre Flotte umfasste vier Schiffe – Admiralty Dream, Alaskan Dream, Baranof Dream, Chichagof Dream – mit insgesamt 223 Betten.
Weiterhin angeboten werden allerdings Landausflüge in den Südosten Alaskas, erklärt Unternehmenssprecherin Ruth Rosewarne Kimerer gegenüber dem Magazin „The Silicon Review“.
Hinter der Schließung steckt laut „The Silicon Review“ ein „unüberwindbarer finanzieller Druck“. Damit sind unter anderem steigende Betriebskosten, aber auch Wettbewerbsdruck und weiterhin spürbare Nachwirkungen der Corona-Pandemie gemeint.