Kampf um neue Parteizentrale

Kaufpläne der AfD scheitern – so reagiert die Partei

06.03.2026 – 16:33 UhrLesedauer: 1 Min.

Alice Weidel: Sie ist Parteivorsitzende der AfD. (Quelle: IMAGO/Chris Emil Janssen/imago)

Die AfD hat den Erwerb einer eigenen Parteizentrale abgeblasen. Stattdessen will die Partei neue Büroräume in Berlin anmieten – voraussichtlich in zentraler Lage in Berlin.

Die AfD hat ihre Pläne für den Kauf einer neuen Parteizentrale in Berlin aufgegeben. Das bestätigte Bundesschatzmeister Carsten Hütter auf Anfrage von RTL/ntv und dem Magazin „Stern“. Stattdessen wolle die Partei bis zum Herbst neue Büroräume in der Hauptstadt anmieten.

Demnach wird derzeit ein Bürokomplex in der Nähe der Jannowitzbrücke in Berlin-Mitte als künftiger Standort favorisiert. Die Lage wäre deutlich zentraler als die aktuelle Bundesgeschäftsstelle der Partei in Berlin-Reinickendorf. Die AfD muss die bisherigen Räume spätestens bis Ende des Jahres verlassen. Hintergrund ist ein Rechtsstreit mit dem Vermieter.

Wegen einer Wahlparty hatte der Eigentümer auf ein Ende des Mietverhältnisses geklagt.

Nach Angaben von Hütter hatte die Partei zuvor zahlreiche Immobilien auf einen möglichen Kauf geprüft. „In einer intensiv durchgeführten Recherche wurden fast 30 mögliche Immobilienkaufobjekte geprüft“, sagte er. Keines der Objekte habe jedoch das vom Bundesvorstand festgelegte Anforderungsprofil erfüllt.

Zuletzt hatte die AfD nach Informationen von RTL/ntv und „Stern“ über den Kauf von zwei Gebäuden nahe dem Anhalter Bahnhof und am Spittelmarkt verhandelt. Die Gespräche seien im Februar auf Drängen des Bundesvorstands beendet worden. Als Gründe wurden demnach Sicherheitsbedenken, fehlende Parkmöglichkeiten und der Preis genannt.

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