3. Liga

Abstieg rückt immer näher: Traditionsklub muss wohl runter

13.04.2026 – 06:52 UhrLesedauer: 1 Min.

Tristan Zobel nach einer Auer Niederlage: Für den Klub aus dem Erzgebirge geht es wohl in die Regionalliga. (Quelle: IMAGO/PICTURE POINT/ S.Sonntag)

Erzgebirge Aue war jahrelang Stammgast in der 2. und 3. Liga. In naher Zukunft geht es für die Sachsen aber wohl in die Regionalliga.

Der Abstieg des FC Erzgebirge Aue rückt immer näher. Der Drittligist holte am Sonntag zwar ein 1:1 gegen Aufstiegsaspirant Verl, der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt aber zwölf Punkte. Bei nur noch fünf ausstehenden Spielen ist das schwer aufzuholen. Gerade auch, weil Aue in der Rückrunde noch keinen einzigen Sieg einfahren konnte. Insgesamt holte der Ex-DDR-Meister (damals noch BSG Wismut Aue) nur drei Punkte in 14 Partien in der zweiten Saisonhälfte.

Es bräuchte also ein kleines Wunder, um den Abstieg in die Regionalliga Nordost noch abwenden zu können. Sollte der 1. FC Saarbrücken (aktuell auf Platz 16) am kommenden Spieltag mehr Punkte holen als Aue, wäre der Gang in die vierthöchste Spielklasse unvermeidbar.

Personelle Veränderungen hatte es in Aue bereits gegeben. Vor einer Woche trennte sich der FCE von Cheftrainer Christoph Dabrowski, Sportchef Michael Tarnat trat zurück. Nachwuchsleiter Khvicha Shubitidze und Enrico Kern übernahmen die Verantwortung für die Mannschaft. Den künftigen Kader planen Steffen Ziffert, Sportvorstand Jens Haustein und Shubitidze.

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