7 Tipps gegen rissige, trockene Haut

Sieben Tipps gegen rissige Haut

So schützen Sie Ihre Haut im Winter


Aktualisiert am 25.01.2026 – 07:45 UhrLesedauer: 3 Min.

Der Winter setzt Ihrer Haut zu? Die richtige Pflege hilft. (Quelle: via imago-images.de/imago-images-bilder)

Winterliche Temperaturen, trockene Heizungsluft, raue Stoffe: Im Winter ist die Haut vielen Stressoren ausgesetzt.

Oftmals wird die Haut trocken und reagiert mit Rötung, Juckreiz und Schuppen. Sieben Tipps, wie Sie Ihre Haut im Winter schützen können.

Warum rissige Haut im Winter?

Viele Menschen bemerken im Winter deutliche Veränderungen ihres Hautbildes. Die niedrigen Temperaturen und die trockene Luft in Räumen entziehen der Haut Feuchtigkeit. Raue Stoffe reiben die schützende Lipidschicht ab. Außerdem ist bei Kälte die Durchblutung der Haut schlechter und sie ist in Folge weniger gut mit Nährstoffen versorgt – und wird anfälliger für äußere Reize. Auch die Talgproduktion ist vermindert, was ein Austrocknen der Haut zusätzlich begünstigt. Da der Körper bei Kälte weniger schwitzt, fehlt diese natürliche Befeuchtung der Haut durch den Schweiß.

Gesicht und Hände sind im Winter besonders strapaziert

Im Winter zeigt die Haut vermehrt Trockenheitsfältchen. Kleine Schuppen bilden sich. Die Haut spannt, ist gerötet und juckt oftmals. Besonders betroffen ist die Haut im Gesicht – darunter auch die Lippen – und an den Händen. An den Schienbeinen und den Unterarmen zeigen sich ebenfalls häufig trockene Stellen. Dort ist die Haut sehr dünn und empfindlich und hat nur wenig Talgdrüsen.

„An den Lippen und den Händen bilden sich im Winter nicht selten kleine Risse, die manchmal sogar bluten und sich entzünden können. Viele kennen eingerissene Mundwinkel oder einen blutenden Nagelwall der Finger. Je trockener die Haut ist, desto größer ist das Risiko, dass sie bei Beanspruchung einreißt“, sagt Dr. Uta Schlossberger, Dermatologin aus Köln. Besonders bei vorbelasteter Haut, etwa bei generell trockenen Hauttypen oder bei Neurodermitis-Patienten, können die Beschwerden der Expertin zufolge im Winter stark ausgeprägt und die Haut kann erheblich belastet sein.

Die richtige Pflege für rissige, trockene Haut im Winter: 7 Tipps

Damit die Haut widerstandsfähiger gegen die Winterstrapazen wird, ist es wichtig, den Mangel an Feuchtigkeit und Fett auszugleichen. Regelmäßiges Eincremen ist daher oberstes Gebot. Pflegende Cremes führen der Haut Feuchtigkeit und Lipide zu und helfen, diese in der Haut zu bewahren. Folgende sieben Pflegetipps entlasten Ihre Winterhaut:

„Achten Sie ergänzend zur Hautpflege auf eine gute Flüssigkeitszufuhr, mindestens 1,5 Liter pro Tag, und eine gesunde Ernährungsweise mit möglichst frischen Lebensmitteln, um die Haut mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen“, sagt Schlossberger. „Alkohol und Rauchen sollten Sie meiden. Beides entzieht der Haut Feuchtigkeit, verschlechtert die Durchblutung, fördert Entzündungsprozesse und verlangsamt die Hauterneuerung.“

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