600 Silvester-Einsätze in Mittelfranken – Polizei mit Fazit

Silvesternacht in Mittelfranken

Über 600 Einsätze – Polizei zieht positive Bilanz

02.01.2026 – 19:15 UhrLesedauer: 1 Min.

Böllern ist rund um die Kaiserburg tabu (Archivbild): Dennoch feierten dort viele Silvester. (Quelle: IMAGO/Ardan Fuessmann/imago)

Die Polizei in Mittelfranken hatte eine arbeitsreiche Silvesternacht. Trotz zahlreicher Brände und eines Zwischenfalls in Erlangen blieb die Lage weitgehend ruhig.

Die mittelfränkische Polizei bewältigte in der Silvesternacht 2025/2026 insgesamt 643 Einsätze. Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilte, ziehen die Beamten trotz der arbeitsintensiven Nacht eine insgesamt positive Bilanz.

Erwartungsgemäß war in Nürnberg am meisten los. Die Polizei hätte deshalb mit zahlreichen Kräften in der Innenstadt Präsenz gezeigt. Obwohl die Aussichtsplattform an der Kaiserburg gut frequentiert war, hätten sich dort keine nennenswerten Vorfälle ereignet, heißt es. Auch rund um den Weißen Turm, in der Karolienstraße, sowie am Kornmarkt sei viel los gewesen, dort blieb es ebenfalls friedlich.

Etwas hitziger ging es in Erlangen zu. Dort soll eine Gruppe Raketen in eine Menschenmenge geschossen haben. Als die Beamten die Verdächtigen ansprachen, soll ein 27-Jähriger einen Polizisten geschubst und „erheblichen Widerstand“ geleistet haben. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam und leitete Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

Neben zwei größeren Bränden im Kreis Ansbach fingen in Lauf an der Pegnitz und Altdorf Mülltonnen Feuer. Die Flammen seien darauf teils auf angrenzende Gebäude übergriffen, teilte die Polizei weiter mit. Nach Einschätzung der Polizei verlief die Silvesternacht in Mittelfranken insgesamt eher ruhig.

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