Fast 6.000 Frankfurter
Krefeld erwartet Eintracht-Invasion zum Pokalauftakt
20.08.2026 – 18:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach der 0:7-Blamage gegen Brentford steht für die Eintracht das erste Pflichtspiel an. Beim Oberligisten St. Tönis wird ein großer SGE-Ansturm erwartet.
Wenn Eintracht Frankfurt am Freitagabend (18 Uhr) beim SC St. Tönis in den DFB-Pokal startet, dürfte sich das Auswärtsspiel fast wie ein Heimspiel anfühlen. Die Polizei Krefeld rechnet mit rund 6.000 Anhängern aus Frankfurt.
Die Partie wird nicht auf dem eigentlichen Sportplatz des Oberligisten aus Tönisvorst ausgetragen, sondern im rund zehn Kilometer entfernten Grotenburg-Stadion in Krefeld. Die Arena ist mit 10.893 Zuschauern ausverkauft. Damit stellen die Eintracht-Anhänger mehr als die Hälfte des gesamten Publikums.
Polizei bereitet sich auf Frankfurter Fan-Ansturm vor
Nach Angaben des Portals „diefalsche9“ umfasst allein das offizielle Frankfurter Kontingent 5.700 Tickets. Den Gästen stehen demnach die komplette Gegentribüne sowie ein Bereich auf der Hintertortribüne zur Verfügung. Hinzu kommen sicherlich noch Fans, die sich auf anderen Tribünen Tickets gekauft haben. Es soll die größte Zuschauerzahl bei einem Spiel in der Grotenburg seit mehr als 20 Jahren werden.
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Für Krefeld bedeutet das Spiel einen außergewöhnlichen Einsatz. Wie die „Rheinische Post“ berichtet, ist die Polizei mit starken Kräften vor Ort und erhält Unterstützung von der Bereitschaftspolizei. Konkrete Hinweise auf Auseinandersetzungen oder andere Störungen gebe es bislang allerdings nicht.
Die Frankfurter Fanbusse sollen direkt zum Sprödentalplatz fahren. Von dort geht es für die Anhänger zu Fuß weiter zum Stadion. Rund um die Grotenburg ist mit erheblichen Verkehrs- und Parkplatzproblemen zu rechnen.
Adi Hütter: Pokalspiel für die Eintracht „sehr wichtig“
Auch sportlich steht die Eintracht gleich unter besonderer Beobachtung. Das letzte Testspiel vor dem Saisonstart hatten die Hessen beim FC Brentford mit 0:7 verloren. Trainer Adi Hütter bezeichnete das Pokalspiel deshalb als „sehr, sehr wichtig“ für alle Beteiligten.
Im Tor wird Kaua Santos beginnen. Gleichzeitig hält die Eintracht nach den zuletzt wechselhaften Leistungen ihrer Keeper offenbar weiter die Augen auf dem Transfermarkt offen. „Wir arbeiten im Hintergrund daran, solange das Transferfenster geöffnet ist, das Bestmögliche für uns zu machen“, sagte Hütter. Die SGE soll an Freiburgs Keeper Noah Atubolu interessiert sein.
Für den zurückgekehrten Trainer ist das Duell auch deshalb ein brisanter Auftakt: Schon bei seiner ersten Amtszeit in Frankfurt erlebte Hütter einen frühen Pokal-Schock. 2018 schied die Eintracht unter ihm in der ersten Runde beim damaligen Viertligisten SSV Ulm aus.
