
Nach Insolvenz Ende 2024
KTM streicht 500 Jobs – auch die Chefs müssen gehen
Aktualisiert am 14.01.2026 – 12:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Motorradhersteller KTM setzt seinen Sparkurs fort und baut rund 500 Arbeitsplätze ab. Auch Führungskräfte sollen betroffen sein.
Die KTM AG setzt ihren Stellenabbau fort. Rund 500 Arbeitsplätze sollen wegfallen, etwa zwei Drittel davon in Österreich. Betroffen sind vor allem Angestellte und Beschäftigte im mittleren Management. Das teilte die Muttergesellschaft Bajaj Mobility AG am Dienstagabend mit. Entsprechende Frühwarnmeldungen sollen beim Arbeitsmarktservice (AMS) eingebracht werden.
Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht eine Arbeitsstiftung für die Automotive-Branche zur Verfügung, die vom Land Oberösterreich und dem AMS finanziert wird. Von den ursprünglich 400 vorgesehenen Plätzen sind derzeit noch mehr als 300 frei.
Als Grund für den Stellenabbau nennt das Unternehmen Kostensenkungen und strukturelle Anpassungen. Ziel sei es, die Fixkosten zu reduzieren, Strukturen zu verschlanken und das Produktportfolio stärker zu fokussieren. Der Schritt sei Teil eines Effizienzprogramms im Zuge der Restrukturierung nach der Insolvenz der KTM AG Ende 2024.
Nach Angaben des Unternehmens lag der Personalstand Ende 2025 bei 3.794 Beschäftigten. CEO Gottfried Neumeister erklärte, die Maßnahmen seien notwendig, um das Unternehmen langfristig wirtschaftlich zu stabilisieren. Im Rahmen der Neuausrichtung soll zudem eine komplette Führungsebene entfallen.