40 Jahre nach ihrem Durchbruch

So sieht 80er-Jahre-Popstar Jennifer Rush heute aus


Aktualisiert am 28.09.2026 – 10:35 UhrLesedauer: 3 Min.

Jennifer Rush: 1985 feierte die Sängerin ihren größten Erfolg. (Quelle: imago images / teutopress)

Mit 25 Jahren feierte Jennifer Rush 1985 ihren Durchbruch. Vor mehr als zehn Jahren verschwand die Sängerin von der Bildfläche. Dann kehrte sie überraschend zurück.

Ein Welthit aus Deutschland: Ein deutsch-amerikanisches Team produzierte die pompöse Liebesballade „The Power of Love“, die 1985 die Charts stürmte. Als Sängerin erlangte damals die teilweise in Deutschland aufgewachsene Heidi Stern, besser bekannt unter dem Künstlernamen Jennifer Rush, weltweite Bekanntheit. Der Song wurde zur Hymne der Achtzigerjahre und ist längst ein Klassiker.

In zahlreichen Ländern landete „The Power of Love“ auf Platz 1 der Charts – nicht aber in Rushs Heimatland USA. „Am Anfang war es hart, weil ich ehrgeizig bin“, sagte die gebürtige New Yorkerin deshalb einst in einem Interview. Viele Künstler coverten den Song, unter anderem Laura Branigan, Richard Clayderman, Shirley Bassey, Gigi D’Agostino, Nana Mouskouri oder Nino de Angelo.

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1993 sang auch Céline Dion „The Power of Love“ – und brachte das Stück so doch noch an die Spitze der US-Charts. Gestört habe Rush das nicht. „Das Einzige war, dass wir alle gedacht haben, das hätte auch ich sein können“, so Rush.

Geboren in Amerika, aufgewachsen in Deutschland

Jennifer Rush, die heute ihren 66. Geburtstag feiert, kam 1960 im New Yorker Stadtteil Queens zur Welt. Ihre Mutter war Pianistin, der Vater Opernsänger. Als Mädchen spielte Jennifer Rush Geige und besuchte später die legendäre Musikschule Juilliard in New York. Zuvor hatte sie jahrelang in Deutschland gelebt, in Flensburg, Rendsburg, Wiesbaden und München, wo ihr Vater Engagements angenommen hatte.

Nach der Ausbildung kehrte sie zurück nach Deutschland, wo einer ihrer Brüder geblieben war und als Saxofonist arbeitete. Mit 19 nahm sie ihr erstes Album auf, dem allerdings kein Erfolg beschieden war. Dann schrieben die deutschen Produzenten Gunter Mende und Candy de Rouge die ersten Hits für sie: „25 Lovers“, „Ring of Ice“ – und schließlich „The Power of Love“.

Sie zog sich aus der Öffentlichkeit zurück

Es folgten zahlreiche Alben, zuletzt 2010 „Now is the Hour“. Große Erfolge blieben jedoch aus. Es wurde ruhig um die Sängerin. Mit ihrem Leben und ihrer Karriere sei sie aber dennoch zufrieden, sagte Rush einmal. „Ich bin auch stolz auf die Platten, die sich weniger gut verkauften.“

Später sah es doch einmal kurz danach aus, als hätte sich Jennifer Rush zurück ins Rampenlicht gekämpft. Sie stand wieder auf der Bühne, trat in Sendungen wie „Willkommen bei Carmen Nebel“ auf oder war zu Gast in der „NDR Talk Show“.

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