
36-Jährige lag seit Tagen in Erdkeller
Nächster Frauenmord erschüttert Österreich
14.01.2026 – 09:57 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Elitepolizist behauptet, eine Frau beim Sexspiel getötet zu haben. In einem anderen Bundesland kommt jetzt ein weiterer Fall ans Licht.
Zwei von Männern getötete Frauen innerhalb kurzer Zeit: Nach dem Fall der mutmaßlich von einem Elitepolizisten erdrosselten Johanna G. erschüttert jetzt der Fund einer weiteren Leiche die österreichische Öffentlichkeit.
Wie die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Mittwoch mitteilte, haben die Beamten am Dienstagabend einen Hinweis von einem Zeugen erhalten. Ein 47-jähriger Bekannter des Zeugen hatte diesem zuvor den Mord an seiner Lebensgefährtin gestanden.
Die Polizei fuhr zum 47-Jährigen – und der Mann räumte laut Polizei sofort alles ein. Demnach gestand er, seine 36 Jahre alte Lebenspartnerin am 5. Januar nach einem Streit erdrosselt zu haben. Anschließend habe er die Leiche in einem Erdkeller auf seinem Grundstück abgelegt. Dort fanden die Polizisten den Leichnam, der nun obduziert werden soll. Der 47-Jährige kam in Haft.
Auch im Fall Johanna G. fand die Polizei am Dienstag eine Leiche. Zuvor hatte der tatverdächtige Elitepolizist Medienberichten zufolge eingeräumt, die seit Freitag vermisste Fitnesstrainerin umgebracht zu haben. Der 30-jährige Beamte der Spezialeinheit Cobra behauptet demnach, die Tat sei aus Versehen beim Sex im Auto geschehen: Er habe die 34-Jährige „unabsichtlich“ beim Liebesspiel mit einem Schal erdrosselt. Die Leiche habe er anschließend in einem Waldstück in der Südoststeiermark verscharrt.
Der festgenommene Polizeibeamte war zuletzt immer stärker unter Druck geraten: Schon bei der ersten Befragung hatte er sich in Widersprüche verwickelt. Zuerst hatte er behauptet, mit der 34-Jährigen, die er über eine Dating-App kennengelernt hatte, nur über das Internet Kontakt gehabt zu haben. Später musste er mehrere Treffen einräumen.