217.727 Kilometer
ADAC meldet Staurekord im Sommer
Aktualisiert am 16.09.2026 – 09:14 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Rekordpreise an den Tankstellen haben viele Autofahrer nicht davon abgehalten, ins Staurisiko zu gehen. Der ADAC zählte in den Sommerferien mehr Staus als vor einem Jahr.
Ungeachtet der hohen Spritpreise haben in der Sommerreisezeit noch mehr Autofahrer stundenlang in Staus auf Autobahnen und Fernstraßen verbracht als im Vorjahr. Über den gesamten Ferienzeitraum zählte der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) 128.849 Staus – ein Anstieg um gut acht Prozent gegenüber der Sommerferienzeit 2025.
Die Staulänge habe sich um rund vier Prozent auf 217.727 Kilometer erhöht, teilte der ADAC in München mit. Die gesamte Staudauer habe jedoch nur um lediglich ein Prozent auf etwa 124.262 Stunden zugenommen. Damit habe es in diesem Sommer zwar mehr Staus gegeben, diese waren im Durchschnitt aber kürzer als 2025.
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Ferienstart in NRW war Spitzenreiter
Die meisten Staus wurden am Wochenende vom 17. bis 19. Juli, dem Ferienstart im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen, registriert. In diesem Zeitraum wurden 4.324 Staus gezählt.
Hauptstautag blieb auch im Jahr 2026 der Freitag, wenn Berufspendler, Wochenendausflügler und Urlauber gleichzeitig auf der Straße sind. Dagegen wurden an den früher als Hauptreisetagen bekannten Samstagen und Sonntagen nur die Hälfte der Staus gesichtet.
Baustellen als Hauptursache
Ursache für viele Staus waren auch im Jahr 2026 besonders die Baustellen. Im Durchschnitt gab es während des Ferienzeitraums laut ADA 1.020 Autobahnbaustellen.
