2. Bundesliga am Freitag

Schalke demontiert den Spitzenreiter


Aktualisiert am 20.12.2024 – 20:38 UhrLesedauer: 2 Min.

Jubel im Saarland: Die Schalke-Profis Moussa Sylla (l.) und Ron Schallenberg feiern einen wichtigen Auswärtssieg. (Quelle: IMAGO/HMB Media/Claus/imago)

Der FC Schalke hat in der 2. Bundesliga endgültig zurück in die Spur gefunden. Wie schon vor zwei Wochen schlugen die „Knappen“ den Tabellenführer.

Mit einem überzeugenden 4:1-Sieg (1:1) bei Spitzenreiter SV Elversberg hat der FC Schalke 04 am Freitagabend wichtige drei Punkte in der 2. Fußball-Bundesliga eingefahren. Die schwach in die Saison gestarteten „Knappen“ sind damit nun seit drei Spielen ungeschlagen und wiederholten ein Kunststück von vor zwei Wochen. Damals siegte Schalke beim SC Paderborn, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Tabellenführer der Liga.

Kapitän Kenan Karaman brachte seine Mannschaft im Saarland mit einer tollen Einzelaktion in Front (11. Minute). Carlo Sickinger glich für die Heimelf nach einem Patzer von S04-Keeper Justin Heekeren noch in der ersten Hälfte aus (25.). Im zweiten Abschnitt zerlegte Schalke dann aber das Überraschungsteam der Liga. Moussa Sylla per Doppelpack (55./75.) und Ron Schallenberg (67.) schraubten das Ergebnis auf 4:1 für die Gäste.

Schalke distanziert sich durch den Sieg weiter von den Abstiegsrängen. Elversberg bleibt vorerst zwar Tabellenführer, mehrere Teams können am Wochenende aber wieder am Team von Horst Steffen vorbeiziehen.

Martijn Kaars erzielte das frühe 1:0 für die Gäste (11.). Isak Bergmann Johannesson (15.) und Tim Rossmann (42.) drehten die Partie dann zunächst zugunsten der Fortuna. Magdeburg schlug dann aber durch Baris Atik (67.), einen weiteren Treffer von Kaars (70.), Mohammed El Hankouri (87.) sowie Philipp Hercher zurück. Rossmann flog auf Fortuna-Seite mit Gelb-Rot vom Feld (77.). Magdeburg ist vorerst Tabellendritter, Düsseldorf reiht sich zwei Plätze dahinter ein.

Überschattet wurde die Partie von einem Terror-Anschlag auf einem Magdeburger Weihnachtsmarkt. Die Fans der Gäste stellten deshalb ihren Support ein. Die Düsseldorfer Anhänger zogen nach. Mehr zum Anschlag in Magdeburg lesen Sie hier.

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