Erste Runde ausgelost

„Löwen“ treffen im DFB-Pokal auf Zweitligisten


06.06.2026 – 18:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Der Spielball liegt bereit (Archivbild): Letztmals waren die „Löwen“ vor vier Jahren im DFB-Pokal dabei. (Quelle: Imago/MIS)

Erstmals seit vier Jahren sind die Münchner „Löwen“ wieder für den DFB-Pokal qualifiziert. In der ersten Runde trifft der TSV zu Hause auf einen Zweitligisten.

Der TSV 1860 München empfängt bei seiner DFB-Pokal-Rückkehr nach vier Jahren in der ersten Runde Zweitligist Holstein Kiel. Das ergab die Auslosung am Samstagabend in der ARD-Sportschau. Als Losfee im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund fungierte Ex-Schiedsrichter Deniz Aytekin. Der 47-Jährige hatte seine Karriere nach dem Ende der vergangenen Bundesliga-Spielzeit beendet.

In der ersten Runde des DFB-Pokals gehen 64 Mannschaften an den Start. Neben den 36 Erst- und Zweitligisten sind auch die vier bestplatzierten Teams der 3. Liga aus der vergangenen Saison sowie die Sieger der Landespokalwettbewerbe qualifiziert. Hinzu kommen der bayerische Amateurmeister und der Meister der Oberliga Westfalen.

„Löwen“ zuletzt 2022 im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund

Von letzterer Regelung profitierten die „Löwen“ in der abgelaufenen Saison. Zwar verlor der TSV das Finale im bayerischen Landespokal gegen die Würzburger Kickers nach Elfmeterschießen. Weil der Drittliga-Aufsteiger aber bereits als bayerischer Amateurmeister feststand, rutschten die Münchner als unterlegener Finalist nach.

Ex-Kapitän Jesper Verlaat (Archivbild): In der ersten Runde gegen den BVB gab es für 1860 vor vier Jahren nichts zu holen. (Quelle: Imago/Mladen Lackovic)

Die Partien der ersten Runde werden zwischen dem 21. und 24. August gespielt. Die genaue Terminierung steht noch aus. Eine Ausnahme bilden die Begegnungen des FC Bayern und von Borussia Dortmund. Da beide Klubs am 22. August im DFL-Supercup aufeinandertreffen, werden ihre Erstrundenpartien im DFB-Pokal erst am 1. und 2. September ausgetragen.

Letztmals war „Sechzig“ in der Saison 2022/23 für den DFB-Pokal qualifiziert. Damals verloren die Münchner in der ersten Runde gegen Borussia Dortmund mit 0:3. Durch die Teilnahme sind dem TSV und allen anderen Vereinen bereits garantierte Einnahmen in Höhe von rund 212.000 Euro sicher. Geld, welches die klammen „Löwen“ dringend gebrauchen können.

1860 kann Einnahmen nach Zwangsabstieg dringend gebrauchen

Erst vor wenigen Tagen war dem Klub die Lizenz für die 3. Liga aufgrund fehlender finanzieller Mittel in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro verweigert worden. Die Folge: der Zwangsabstieg in die viertklassige Regionalliga Bayern. Weil Investor Hasan Ismaik bereits angekündigt hat, erst einmal kein weiteres Geld investieren zu wollen, steht zudem noch immer die Insolvenz im Raum.

Neben 1860 ist mit dem FC Bayern noch ein zweiter Verein aus Bayerns Landeshauptstadt im DFB-Pokal vertreten. Der Rekordsieger feierte erst Mitte Mai durch einen 3:0-Sieg im Finale gegen den VfB Stuttgart seinen 21. Pokalsieg. Auf dem Weg zur Titelverteidigung bekommt es das Team von Trainer Vincent Kompany nun zum Auftakt mit dem VfL Osnabrück zu tun.

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