Fahrgäste hören Schreie

14-Jähriger fährt auf Zugdach mit – und wird lebensgefährlich verletzt


12.10.2026 – 05:40 UhrLesedauer: 1 Min.

Lebensgefährlicher Trend: Beim „Trainsurfing“ fahren meist junge Menschen auf dem Dach oder auf Kupplungen von Zügen mit. (Symbolbild) (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa/dpa-bilder)

Ein Teenager erleidet beim Trainsurfing lebensgefährliche Verletzungen. Fahrgäste hören Schreie – kurz darauf hält der Zug.

Ein 14-Jähriger ist in Köln beim sogenannten Trainsurfing auf dem Dach eines Regionalzuges durch Stromschläge lebensgefährlich verletzt worden.

Fahrgästen waren am Sonntagabend gegen 21 Uhr Schreie aufgefallen. Daraufhin wurde der Zug im Süden der Stadt auf freier Strecke gestoppt.

Der Jugendliche war laut Polizei auf dem Zugdach mitgefahren und dabei mit einer Hochspannungsleitung in Berührung gekommen. Es entstand ein heller Blitz.

Er schwebt in Lebensgefahr und befindet sich in einem Krankenhaus. Etwa 80 Prozent seiner Haut seien verbrannt worden, hieß es.

Wie „Bild“ berichtet, gestaltete sich die Rettung des Teenagers äußerst schwierig. Die Oberleitung musste zunächst spannungsfrei geschaltet und geerdet werden, bevor Helfer den Jungen gefahrlos vom Dach des Zuges holen und medizinisch versorgen konnten. Es wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert.

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