14-Jährige unter den Toten nach Feuer in Crans-Montana

Weitere Opfer identifiziert

14-Jährige unter den Toten von Crans-Montana


Aktualisiert am 04.01.2026 – 10:50 UhrLesedauer: 2 Min.

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In der Silvesternacht bricht in der Schweizer Bar ein Feuer aus. 40 Menschen sterben, 119 werden verletzt. (Quelle: t-online)

Die Polizei gibt die Identitäten von weiteren Opfern der Feuer-Katastrophe in der Schweiz bekannt. Darunter sind viele Teenager und mehrere Ausländer.

Die Schweizer Behörden haben 16 weitere Todesopfer des Silvester-Feuers in der Bar „Le Constellation“ im Skiort Crans-Montana identifizieren können. Darunter sind die bisher jüngsten Todesopfer: eine 14-jährige und zwei 15-jährige Schweizerinnen.

Zudem zählen zu den zuletzt identifizierten Opfern zwei 16-jährige Italiener, ein 16-jähriger italienisch-emiratischer Staatsangehöriger, zwei 16-jährige Schweizer, ein 17-jähriger Schweizer, eine 18-jährige Schweizerin, ein 18-jähriger Schweizer, ein 18-jähriger Rumäne, ein 18-jähriger Türke, ein 20-jähriger Schweizer, ein 31-jähriger Schweizer und ein 39 Jahre alter Franzose. Zuvor waren bereits acht Opfer identifiziert worden, alle Schweizerinnen und Schweizer im Alter zwischen 16 und 24 Jahren. Die Leichen wurden den Familien der Opfer übergeben.

Unterdessen hat die Schweizer Polizei eine Strafuntersuchung gegen die Betreiber der Bar eröffnet. Ihnen wird „fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung sowie fahrlässige Verursachung einer Feuersbrunst vorgeworfen“. Bei dem Brand in ihrem besonders bei jungem Publikum beliebten Lokal sind in der Silvesternacht mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. 119 weitere wurden teils schwer verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war Schaumstoff an der Decke durch funkensprühende Partyfontänen in Brand geraten. Im Fokus steht jetzt unter anderem der Brandschutz in der Bar. Fraglich ist, ob es genügend Notausgänge gab und ob diese korrekt ausgeschildert waren.

Augenzeugen berichteten, die Partygäste hätten alle versucht, über eine einzige enge Treppe aus dem Untergeschoss zu fliehen. Dabei sei es zu Gedränge gekommen, einige hätten nur noch an den hochgestreckten Armen herausgezogen werden können. Andere sagten, hinter einer verschlossenen Tür seien durch eine Glasscheibe verzweifelte Menschen zu sehen gewesen, die nicht hinauskamen.

Im Internet tauchten unterdessen Fotos auf, die einen 2015 vorgenommenen Umbau der Bar zeigen sollen. Bei diesem Umbau sei offenbar die Treppe nach oben erheblich schmaler gemacht worden. Eine Barkeeperin aus Crans-Montana, die im „Le Constellation“ Stammgast gewesen sein soll, beschrieb die Situation vor Ort so: „Es gab einen Eingang, der zugleich auch Ausgang war. Und dann gab es noch einen Notausgang. Aber wenn ich dort zu Gast war, war der immer versperrt. Alle im Ort wussten, das läuft irgendwann schief.“

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