
Elektromobilität
Fast ein Drittel mehr: 13,7 Millionen neue Elektroautos 2025
Aktualisiert am 28.01.2026 – 11:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Rund jedes fünfte neue Auto in den wichtigsten Märkten fährt rein elektrisch. Die wichtigsten Märkte entwickeln sich sehr unterschiedlich.
Elektroautos gewinnen weltweit immer mehr an Bedeutung. Vergangenes Jahr wurden rund 13,7 Millionen rein batterieelektrisch betriebene Pkw (BEV) neu ausgeliefert, wie eine Analyse der wichtigsten Märkte durch PwC Autofacts und Strategy& ergab. Das waren mehr als 3,1 Millionen BEVs mehr als 2024, ein Plus von 30 Prozent.
Mit großem Abstand wichtigster Markt ist China, wo fast 9 Millionen neue Stromer gezählt wurden. Allerdings ist das Wachstum dort mit 33 Prozent nur noch minimal überdurchschnittlich. Dahinter folgt Europa mit 2,6 Millionen BEVs und einem Wachstum von 30 Prozent. Wichtigste Märkte dabei waren Deutschland mit 545.000 Autos (plus 43 Prozent), UK mit 473.000 (plus 24 Prozent) und Frankreich mit 327.000 (plus 12 Prozent).
„Wir sehen in Europa und im Leitmarkt Deutschland sehr dynamische Zuwächse“, sagt Harald Wimmer von PwC. „Diese Entwicklung ist getrieben von einem immer breiteren Sortiment an attraktiven und leistungsfähigen Modellen.“ Fahrzeug- und Batteriehersteller hätten ihre Hausausgaben gemacht. Zudem helfe auch die Rückkehr zu einer einheitlichen und vertrauten Designsprache und Namensgebung. Beispiel dafür sind der neue ID. Polo von VW, der iX3 von BMW oder die Massenmodelle CLA und GLC von Mercedes.
Die USA kommen im Gesamtjahr auf 1,2 Millionen neue Stromer – das ist ein minimaler Rückgang. Seit dort Ende September steuerliche Vorteile ausgelaufen sind, ist der Absatz eingebrochen. Im vierten Quartal lag er 31 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Wie unterschiedlich die drei großen Märkte sind, zeigt sich auch beim Blick auf die Marktanteile: Während in China reine Elektroautos ein Drittel des Marktes ausmachen, sind es in Europa nur 19 und in den USA nur 8 Prozent. Zählt man allerdings Autos mit Elektroantrieb im weiteren Sinne – also auch Plug-in-Hybride und Hybride ohne Stecker – dreht sich das Verhältnis: Dann liegt Europa mit einem Anteil von 63 Prozent vor China mit 54 Prozent. Die USA bleiben mit 22 Prozent klar auf dem dritten Platz.