1. FC Köln verpasst zweiten Heimsieg in Folge – Pleite gegen RB Leipzig

Knappe Niederlage

Köln verpasst gegen Leipzig zweiten Heimsieg in Folge


08.02.2026 – 17:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Sichtlich enttäuscht: Saïd El Mala und der FC müssen sich gegen Leipzig knapp geschlagen geben. (Quelle: Imago/Maximilian Koch)

Im Heimspiel gegen RB Leipzig präsentiert sich der 1. FC Köln auf Augenhöhe. Dennoch steht am Ende eine knappe Niederlage auf der Anzeigetafel.

Der 1. FC Köln hat den zweiten Heimsieg in Folge knapp verpasst. Eine Woche nach dem 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg setzte es für die Domstädter am Sonntagnachmittag eine 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig. Für die Sachsen traf Christoph Baumgartner (29./56.) doppelt. Jan Thielmann (51.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich.

Vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Rhein-Energie-Stadion erwischten die Gäste den besseren Start. Bereits nach sechs Minuten hatte Rômulo die Führung auf dem Fuß, scheiterte aus kurzer Distanz aber am linken Außenpfosten. Auf der Gegenseite ließ Saïd El Mala in Minute 22 die beste Gelegenheit liegen.

Weitere fünf Zeigerumdrehungen später zappelte der Ball dann erstmals an diesem Tag im Netz. Nach einem Freistoß von Nationalspieler David Raum aus dem Halbfeld stieg Baumgartner völlig unbewacht am höchsten und köpfte aus sieben Metern zur Führung ein. Marvin Schwäbe im FC-Kasten war chancenlos.

Die Kölner zeigten sich vom Rückstand wenig beeindruckt, mussten aber bis nach der Pause (51.) warten, ehe auch sie jubeln durften. Nachdem die Leipziger den Ball vor dem eigenen Tor nicht wegbekommen hatten, landete der Ball bei Thielmann, der aus halbrechter Position ins linke obere Eck traf.

Weil dem Treffer ein mögliches Foul von Ísak Jóhannesson an Antonio Nusa vorausgegangen war, griff der Video Assistant Referee (VAR) ein und prüfte die Szene noch einmal. Zum Entsetzen von RB-Trainer Ole Werner, der sich lautstark beschwerte und dafür die Gelbe Karte sah, zählte das Tor.

Die Antwort seiner Mannschaft ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nur fünf Minuten nach dem Ausgleich bediente Xaver Schlager im Strafraum Baumgartner. Leipzigs Top-Torjäger (neun Saisontore) nahm den Ball gekonnt an und vollendete aus der Drehung heraus zur neuerlichen Führung der Sachsen.

In der Folge drängte Köln auf den Ausgleich und hatte in der 77. Minute Hoffnung auf einen Elfmeter. Nach einem Schuss von Thielmann sprang der Ball an die Hand von Baumgartner. Nach Ansicht der Bilder zeigte Schiedsrichter Frank Willenborg jedoch nicht auf den Punkt, da im Vorfeld des Handspiels eine Abseitsstellung der Kölner vorlag. So blieb es bei der knappen Pleite.

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