
FC-Spiel in Bremen
Kölner Fanbus von Polizei gestoppt – etliche Pyro-Vorfälle
30.11.2025 – 12:14 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Bremer Polizei berichtet von einem überwiegend friedlichen Bundesliga-Spiel im Weserstadion. Es wurden allerdings auch Körperverletzungen und ein Raubüberfall gemeldet.
Beim Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Werder Bremen ist es am Samstagnachmittag zu etlichen Zwischenfällen gekommen. Nach Angaben der Polizei seien sowohl Gästefans als auch einige Werderanhänger durch das Abbrennen von Pyrotechnik aufgefallen. Diese Vorfälle seien von den Einsatzkräften dokumentiert worden, und es seien entsprechende Anzeigen gefertigt worden.
Trotz dieser Zwischenfälle sei der Nachmittag insgesamt überwiegend friedlich verlaufen. Dies sei auch der verstärkten Polizeipräsenz zu verdanken, die durch die Bundespolizei sowie durch Kräfte aus Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern unterstützt wurde. Die Polizei musste einen Bus voller Fans des 1. FC Köln kurzzeitig stoppen, weil es zu einem Raubdelikt gekommen war.
Die Anreise der Gästefans erfolgte überwiegend mit dem Zug und individuell. Viele von ihnen hätten sich an einem größeren Fanmarsch vom Hauptbahnhof zum Stadion beteiligt, der ohne Zwischenfälle verlief. Ein Polizeihubschrauber aus Niedersachsen habe den Fanmarsch begleitet.
Nach dem Spiel hätten die Einsatzkräfte die Fan-Gruppen begleitet und für eine reibungslose Abreise gesorgt. Dabei blieb es weitestgehend friedlich, allerdings meldeten die Einsatzkräfte vereinzelte Körperverletzungsdelikte.